1. Juni 2022

Wieder mal das Unterschiff

Dieses Jahr war es dann mal wieder so weit. Unser Boot musste raus und das Unterschiff musste gemacht werden. Eigentlich sollte es schon im letzten Jahr an Land, aber leider hatte Corona bzw. MV uns ein Strich durch die Rechnung gemacht, da wir zeitweise noch nicht mal mehr nach Rostock als Brandenburger einreisen durften ­čśĽ .
Na ja, dann also in diesem Jahr. Wurde auch endlich Zeit, da am Ruderblatt schon das blanke Metall zu sehen war. Aber schon wieder eine Plan├Ąnderung, da der geplante April Termin in der SAB Bramow Werft kurzfristig abgesagt wurde. Also wurde es doch nichts mit dem geplanten rechtzeitigen Saisonstart. Ende Mai war es dann endlich soweit und unser Boot konnte gekrant werden.

In den n├Ąchsten 10 Tagen wurden dann wieder mal geschliffen, gepinselt und gerollt was das Zeug hielt. Dies Mal gab es ein Anstrich mit rotbraunem Antifouling, da das Schwarze nur schwer und teuer zu bekommen war, da die Farbhersteller Probleme mit der Pigmentversorgung hatten.

Alles in allem kamen wir gut voran. 2 1/2 Tage schleifen, 1 Tag ausbessern und dann die restlichen Tage in Intervallen flei├čig die restliche Farbe. Wie immer ein heiden Spass ­čÖé .




8. Juli 2021

Fehmarn – Bagenkop – Marstal

Wir entschieden uns, bereits zwei Tage sp├Ąter weiter in Richtung Bagenkop zu fahren, da die Windbedingungen f├╝r diesen Tag gut waren. Da es auch eine lange Strecke zu ├╝berwinden galt, wollten wir nicht die gesamte Strecke unter Motor fahren. Der Wind sollte um 4 bis Beaufort liegen und auch die Windrichtung stimmte. Immer noch die Sturmfahrten von letztem Jahr in den Knochen bildeten sich bei verschiedenen Crew-Mitgliedern Fragezeichen, ob das denn auch eine von den angenehmeren Fahrten werden w├╝rde. Die Ausfahrt aus dem Hafen von Fehmarn – in dem die Welle so richtig sch├Ân reinschob – erinnerte schon etwas an das Gef├╝hl vom letzten Jahr, aber wir wussten, dass die Fahrt angenehmer werden w├╝rde, wenn wir erstmal den richtigen Kurs eingeschlagen haben und unter Segel fahren w├╝rden. Da sp├Ąter Gewitter oder zumindest Regenschauer angesagt waren, lie├čen wir jedoch zun├Ąchst den Motor mitlaufen, da der Wind doch nicht so stark war, dass wir die angestrebten 5-6 Knoten fahren konnten. Der Vorwindkurs ist f├╝r die Yuendumu auch immer etwas anstrengender, da hier die Segelstellung doch immer etwas instabil wird. Aber wir kamen gut vorw├Ąrts, auch wenn wir den Regenschauern doch nicht davon fahren konnten. Mehrmals gerieten wir in den Regen. Ungef├Ąhr eine Stunde vor Bagenkop frischte der Wind erheblich auf und blies uns ohne Motor und nur mit Gro├čsegel sehr schnell unserem Ziel entgegen. Der Sommer ist hier angekommen und wir verbrachten unseren Hafentag am Strand von Bagenkop. Die kleine Br├╝cke ins Wasser erm├Âglichte auch allen einen Augenbrauen Einstieg in die Ostsee. Das Wasser war doch eher kalt, aber klar und erfrischend. Wir freuten uns schon auf Marstal und ÔÇ×unsereÔÇť kleine Bade- und Schnorchelbucht. Insbesondere, weil dort das Wasser eventuell noch ein bisschen w├Ąrmer sein k├Ânnte. Also fuhren wir zwei Tage sp├Ąter dann r├╝ber nach Marstal. Eine Kurze Strecke von zwei Stunden Motorfahrt, da auch f├╝r diesen Tag wieder Flaute angesagt war. Die Kinder tauschten wieder fast als eine Art Tradition auf dieser Strecke die Bootspl├Ątze, hei├čt Lilli und Mara fuhren bei uns und Finn, Jona und Luna auf der Puffin. Wir starteten extra fr├╝h auf diese Fahrt, da wir noch die Erfahrung vom letzten Urlaub in Erinnerung hatten, wo wir gegen 11 Uhr hier ankamen und noch f├╝r die Puffin einen Liegeplatz vor sehr vielen Booten freihalten mussten. Dieses Mal sollte das Bild ganz anders aussehen. Wir bekamen wieder einen guten Platz am Rundsteg und auch alle anderen Pl├Ątze blieben frei und auch Stunden sp├Ąter war der Hafen und auch der Rundsteg alles andere als voll. Wir vermuten, dass wir diesmal fr├╝her im Jahr unterwegs sind und die anderen Feriensegler aus Deutschland noch nicht unterwegs sind. Die Kinder springen andauernd von unseren Booten ins Hafenbecken um sich abzuk├╝hlen. Ein richtiger Strandtag war dieses Mal noch nicht dabei, aber der Hochsommer soll wohl in den n├Ąchsten Tagen zur├╝ckkehren.




4. Juli 2021

Auf nach Fehmarn

Nun beginnt endlich unser Urlaub. Auch wenn wir alle, aus verschiedensten Gr├╝nden noch nicht so richtig in Urlaubsstimmung waren. Zum einen war, wie auch im letzten Jahr, nicht ganz klar, wie unser Urlaub ├╝berhaupt aussehen w├╝rde und die andauernde Zeit im Home-Office gepaart mit Home-Schooling hat schon auf die Dauer an den Nerven gekehrt, so dass niemand von uns so richtig in Stimmung kam. Eine ganze Woche vor Urlaubsbeginn begann die Zeit des Packens und der letzten organisatorischen Vorbereitungen. Zwar bin ich sp├Ątestens nach dieser Woche urlaubsreif, aber so richtig konnte ich mir einen Urlaub nicht ausmalen. Auf der Yuendumu angekommen, packten wir erstmal aus verstauten alle Dinge und ├╝berlegten uns, was noch zu besorgen ist. Die letzten Vorr├Ąte besorgten wir dann Samstag und ab diesem Zeitpunkt stellte sich wohl langsam bei allen so etwas wie Lust auf Urlaub ein. Nun konnte es also losgehen – wir verabredeten uns mit der Crew der Puffin – Starthafen des diesj├Ąhrigen Urlaubes: Burgtief auf Fehmarn. Das Ablegen in unserem Heimathafen stellte sich wieder als besonders schwierig heraus, da hinter uns eine ziemlich lange Yacht liegt, die uns bei unserer Ausfahrt stark behindert. Diesmal hatten wir noch nicht mal Wind der uns das Leben diesbez├╝glich noch zus├Ątzlich schwer macht und trotzdem mussten wir in Minischritten vor und zur├╝ck und vor und zur├╝ck, um uns aus der L├╝cke herauszuschl├Ąngeln. Ein Mitarbeiter der Yaro hat uns dieses Mal geholfen, so dass es doch einigerma├čen schnell und problemlos ging. Das Lampenfieber bei unserer Crew – zumindest bei Finn – war auch einigerma├čen gro├č, da uns immer noch ein wenig der st├╝rmische Start vom letzten Jahr in den Knochen hing. Dieses Mal sollte es aber eher eine Flautenfahrt werden. Wir fuhren die gesamte Strecke nach Fehmarn unter Motor und holten die Segle bei dieser Fahrt gar nicht erst raus, da der Wind zu schwach war. Er Name dann zwar kurz vor Fehmarn doch zu, aber da lohnte es sich auch nicht mehr f├╝r uns, die Segel rauszuholen. Wir legten uns in Fehmarn wieder an die Kaimauer au├čen und kurze Zeit sp├Ąter legte sich die Puffin hinter uns. Alle freuten sich ├╝ber das Wiedersehen und sp├Ątestens jetzt konnte der Urlaub beginnen.




9. Juli 2020

Auf nach Fehmarn

Doch noch ein Segelurlaub in diesem Jahr trotz Corona. Lange war unklar, ob dies ├╝berhaupt m├Âglich war, da wir erst seit Anfang Juni ├╝berhaupt zur Yuendumu nach MV einreisen durften. Und jetzt sitzten wir hier im Regen ein der typischen Westwindlage in Fehmarn und ├╝berlegen, gemeinsam mit unseren Freunden von der Puffin, wie und wohin wir weiterfahren werden.

 

Wie in jedem Jahr brauchten wir noch das halbe Wochenende, um die letzten Besorgungen zu machen und das Boot wieder fit f├╝r den Sommert├Ârn zu bekommen. Dank Corona konnten wir einige Arbeiten, die wir uns f├╝r das Fr├╝hjahr vorgenommen hatten, nicht durchf├╝hren und so konnte nur das N├Âtigste gemacht werden, damit es losgehen konnte. Am Samstag musste zumindest das Unterschiff noch von den vielen Seepocken befreit werden, insbesondere die Schiffsschraube, da mit eine realistische Chance haben, um aus dem Hafen zu kommen. Denn der Wind blies stetig aus W bis SW, was das Ablegen erschwert, da wir gegen unsere Kaimauer gedr├╝ckt werden und nur unter dem Einsatz von einigen Tampen den Bug von unserem Langkieler durch den Wind gedr├╝ckt bekommen. Leider nahm der Wind stetige von 5 auf 6 Bft mit B├Âen von 8-10 zu und die Welle drau├čen in Richtung Fehmarn stieg stetig von 1.50 auf 2m an. So entschlossen wir uns notgedrungen unsere Abreise erst einmal zur verschieben. Zum Leidwesen unserer Kinder, da sie nat├╝rlich auf ein z├╝gigen Start gehofft hatten, um m├Âglichst schnell ihre Urlaubdsfreunde von der Puffin zu treffen, die dort schon eine Woche im durchmischten Sommerwetter verbracht haben.

Aber was sollÔÇÖs, am Dienstag ging es dann endlich los, nachdem der durchziehende Sturm sich ein wenig gelegt hatte. Mit dem dritten Reff im Gro├č machten wir uns auf dem Weg die Warnow hoch zur Ostsee zu fahren. Dort schlug uns die aufgew├╝hlte See mit immer noch 1.5m entgegen und wir fuhren bei 4 Bft unter vollen Maschinenleistung erst einmal gegen die See in Richtung K├╝hlungsborn an, um ein wenig H├Âhe zu gewinnen, damit wir sp├Ąter hoch am Wind Kurs auf Burg Tiefe Fehmarn nehmen zu k├Ânnen. Gl├╝cklicherweise drehte der Wind wie angek├╝ndigt mehr auf West und wir konnten endlich Segel setzen. Gro├č und Kl├╝ver wurden gesetzt. Doch so hoch am Wind war es nur unter Einsatz der Maschine m├Âglich den Kurz zu halten. Je weiter wir uns Fehmarn n├Ąherten, desto mehr nahm der Wind zu.

Bis ca. 10 SM vor Burg Tiefe hatten wir stetigen Wind und sogar die Sonne war uns wohl gesonnen und wir machen mit 6 Knoten wieder alles gut an Zeit was wir mit unseren 3 Knoten unter Motor gegen die Welle verloren hatten. Dann zogen jedoch leider die angek├╝ndigten grauen Wolken auf, die Sicht wurde schlechter, der Regen setzte ein und der Wind drehte, dass wir alle Segel bergen mussten, um Kurs auf den Yachthafen zu nehmen. Wieder einmal streikte unsere Kl├╝verrollanlage unter dem starken Wind. Wir konnten das Segel nicht komplett einrollen. Der Wind zerrte am Segel und wir mussten es bergen. Zur Einfahrt in den Hafen nahm der Wind ein wenig ab und auch der Regen machte ein kleine Pause, so dass wir am Kopf von Steg 5 festmachen konnten, den die Puffin Crew zurvor durch Verlegen ihres Bootes in eine Box, freigemacht hatten.




31. Juli 2019

Schweden nach Gedser

Die Fahrt von Ystad nach Klintholm war die l├Ąngste Strecke auf unserer R├╝cktour. Daher warteten wir auf g├╝nstige Bedingungen zum Segeln, denn 53 Seemeilen unter Motor zu fahren kam nicht in Frage. Am Sonntag kam der Wind aus der richtigen Richtung und hatte genug Kraft, um uns einigerma├čen schnell unserem Ziel n├Ąher zu bringen. Der Tag begann ziemlich dramatisch, denn gerade als wir unser Boot klar machten zum Ablegen, zog ein Gewitter auf und wie wir sp├Ąter erfahren haben, schlug der Blitz wohl dabei in zwei Boote in dem Hafen ein. Alle Wettermodelle aber versprachen, dass das Gewitter bald zu Ende sein w├╝rde. Nichtsdestotrotz hatten alle ein etwas mulmiges Gef├╝hl. Heiko musste noch die Lichtmaschine richtig in Position setzen (ein Urlaub, in dem er nicht wenigstens einmal kopf├╝ber im Motorraum h├Ąngt, ist wohl kein richtiger Urlaub) und dann ging es los. Heiko lie├č den Motor an und wir legten ab. Dann stellte Heiko fest, dass der Motor kein Wasser ansaugte und damit der Motor nicht gek├╝hlt wird. Dann hie├č es, schnell das Segel hoch, Motor aus und dann checken, wo das Problem lag. Dann war Heiko also wieder im Motorraum. Zum Gl├╝ck erkannte er das Problem sehr schnell und konnte es auch recht schnell beheben, so dass wir dann ich wieder beruhigt weiter fahren konnten. Der Wind trieb uns schnell voran allerdings war die Welle w├Ąhrend dieser Fahrt mal wieder sehr unangenehm. Eine ziemlich anstrengende Fahrt von ca. 10 Stunden lag hinter uns, als wir im Hafen von Kintholm einliefen. Wie zu erwarten, war dieser um diese sp├Ąte Stunde schon pickepacke voll. Wir legten uns, mangels Alternativen, an die Kaimauer gegen├╝ber der Einfahrt, aber waren uns die ganz Zeit nicht sicher, ob wir dort ├╝berhaupt bleiben d├╝rfen. Als uns jedoch auch am n├Ąchsten Morgen der Hafenmeister nicht anwies, dass wir dort nicht liegen bleiben d├╝rfen, entschieden wir uns den Tag dort zu bleiben. Erst als dann ein riesen Schiff an uns (und den Kosogs als unser P├Ąckchen) gef├╝hlt mit 10 Zentimtern Platz an uns vorbeizirkeln musste, verlegten wir uns doch noch. Wozu es dann ├╝berhaupt eine Hafenmeister gibt, k├Ânnten wir uns hier nicht erkl├Ąren. Wir verbrachten einen sch├Ânen Strandtag in Klintholm. Das Wasser war warm, die Luft auch und die Kinder konnten fast bis zum Horizont ins Wasser laufen, bevor es tief wurde. Am Abend grillten wir gemeinsam in dem Wissen, dass wir bald unsere letzte gemeinsame Fahrt antreten werden und der Urlaub bald zu Ende sein wird. Jetzt liegen wir in Gedser. Der letzte gemeinsame Hafen, der letzte gemeinsame gemeinsame Tag / Abend in diesem Urlaub ist nun angebrochen. Zumindest wir werden morgen in unseren Heimthafen fahren, da am Wochenende das n├Ąchste Highlight auf uns wartet: die Einschulung von Jona




27. Juli 2019

├ťber die Erbseninseln nach Schweden

Es war sehr sch├Ân und sehr aufregend in Hammerhavn. Aber mit Ankunft der Braunalgen im Hafen, verlie├čen wir unseren Liegeplatz und machten uns am 20.07. auf zu den Erbseninseln. Es sollte ein Tag mit wenig bis gar keinem Wind werden. Doch kurz vor Ankunft nahmen dennoch die Wellen zu, so dass es auch bei den eigentlich ruhigen Verh├Ąltnissen ein wenig unangenehm wurde. Je n├Ąher wir dem kleinen Hafen kamen, desto mehr w├╝rde uns bewusst, dass es f├╝r uns hier sehr schwierig sein wird, einen Liegeplatz zu finden. Wir waren ohnehin schon auf P├Ąckchen eingestellt. Aber auch das stellte sich als ziemlich schwierig dar. Wir liefen also in den Hafen ein und er war noch voller, als vermutet. Sehr eng, sehr wenig Platz zum drehen, sehr viele Boote, die schon im P├Ąckchen lagen und dazu noch eine gemeine Str├Âmung. Kurz gesagt, schwierigste Anlegebedingungen. Wir waren schon dabei, uns als P├Ąckchen an ein Boot zu legen, doch der Bootseigner wimmelte uns ab mit der Begr├╝ndung, dass er morgen fr├╝h um 5 Uhr losf├Ąhrt. Danach wurde es nicht einfacher. Das Boot an dem wir dann erstmal festmachten, wollte schon in 20 Minuten los und in die L├╝cke, die danach frei wurde, passten wir nur theoretisch rein. Es kamen jede Minute weitere Boote in den kleinen Hafen und machten das man├Âvrieren mit der Yuendumu fast unm├Âglich. Dreimal sind wir in den Hafen rein und raus. Immer unter den wenig hilfreichen Blicken der anderen Bootseigent├╝mer, die Angst um ihre Yachten hatten. Nur wenige wussten, dass unser Boot so f├Ąhrt, wie es f├Ąhrt, weil sich eben ein Langkieler anders bewegt, als die handels├╝blichen Yachten. Es sieht dramatischer aus, als es ist und Heiko hatte die Yuendumu im Griff. Nichtsdestotrotz kamen wir beide ziemlich ins schwitzen. Erst kurz bevor wir schon aufgeben wollten, fuhr an einer der wenigen brauchbaren Stelle, ein Boot raus und machte f├╝r uns den Platz an der Kaimauer frei. Wir legten an und waren danach einigerma├čen geschafft. Kurz danach lief auch die Puffin ein und legte bei uns an. Wir nutzten den Abend noch zum Grillen, auch wenn der Wind doch schon recht kr├Ąftig blies, aber die n├Ąchsten Tage sollten noch st├╝rmischer werden. Im Anschluss an unseren Grillabend, gingen wir Erwachsenen noch auf einen Absacker zu einer Karnevalsparty auf der Insel und die Kinder hatten Kinoabend auf dem Boot. Sehr lustig anzusehen, diese Party auf den Miniinseln! Es war sowieso total absurd, was mitten in der Ostsee vor Bornholm auf zwei sehr kleinen Inseln aufgebaut wurde. Die beiden kleinen Inseln, nur verbunden durch eine Fu├čg├Ąngerbr├╝cke, wurden zu einer einzigen Festung ausgebaut. In dem Informationsblatt f├╝r die Touristen stand, dass man sich nie, egal wo man sich auf den Inseln befindet, mehr als 10 Minuten weit weg vom Hafen ist. Das macht durchaus deutlich, auf welchem kleinen Fleckchen Erde man sich so befand. Also verteilten wir die Ausfl├╝ge, welche man durchaus auch in 3 Stunden machen k├Ânnte, auf zwei Tage. Wir hatten n├Ąmlich ein paar Tage abzuwettern. Den einen Tag erkundeten wir die Insel, mit einem kleinen Abstecher zum schnorcheln und am anderen Tag besuchten wir die Museen. Und eines muss man wirklich sagen, Museen k├Ânnen die D├Ąnen. Es waren wirklich ganz tolle Ausstellungen, die uns die Geschichte dieser Inseln nahebrachten. Sehr interessant und die wirklich sehr sch├Âne Umgebung und die Ausstellungen machten das schwierige Anlegeman├Âver fast wieder vergessen.
Von den Erbseninseln aus, traten wir dann im Prinzip schon den R├╝ckweg an, als wir in Richtung Simrishamn fuhren. Danach hatten wir alle irgendwie das Gef├╝hl, einen ganz anderen Urlaub zu machen. Bornholm und die Erbseninseln sind schon sehr speziell und auf jeden Fall sehr zu empfehlen. In Simrishamn angekommen, legten wir uns in den Fischereihafen an die Kaimauer. Viel Platz zum drehen, und auch wenn der eigentliche Yachthafen schon zu voll war, gab es eben eine gute Ausweichm├Âglichkeit…. Ganz anders als unser letzter Hafen. Es war sehr sch├Ân in dem Ort Simris. Schweden ist immer noch ein bisschen moderner als D├Ąnemark und immer ein wenig, wie Ikea… Es gab einen super Strand, an dem wir die beiden Hafentage auch gr├Â├čtenteils verbrachten. Wir frischten unsere Vorr├Ąte ein wenig auf und a├čen abends in einer leckeren Pizzeria. Nach zwei Tagen in Simrishamn verlegten wir uns gestern nach Ystad. Dem n├Ąchsten Hafen auf unserer anderthalb w├Âchigen R├╝cktour. Wir fanden gerade noch einen Platz am ├Ąu├čeren Fingersteg. Gerade noch rechtzeitig, wie wir feststellen mussten. Denn auch 16:00 Uhr war hier schon fast alles voll. Das war und ist hier in S├╝dschweden ein Problem, denn von den vielen H├Ąfen entlang der K├╝ste, sind nur zwei, drei H├Ąfen wirklich gro├č genug, um sie als Gasthafen anzulaufen. Heute waren wir in der Stadt unterwegs und morgen geht es weiter in Richtung Klintholm. Der Urlaub neigt sich langsam seinem Ende zu….




16. Juli 2019

Bornholm

Am 16.07. sollte die Reise dann weitergehen. Wir wollten uns in den Hafen nahe Hammerhus verlegen und von hier dann die entsprechenden Touren im Norden von Bornholm starten. Der Wind war schwach und wir mussten hart am Wind segeln. Das war ein guter Moment um unsere Genua auszuprobieren und wir stellten fest, dass wir damit wesentlich h├Âher am Wind laufen k├Ânnen. Allerdings wurde der Wind immer schw├Ącher und wir d├╝mpelten mit weniger als 3 Knoten auf der Ostsee rum. Die Ostseewelle ist ja leider auch bei wenig Wind nicht angenehm und daher entschieden wir uns das letzte St├╝ck mit Motorunterst├╝tzung zu fahren. Wie zu erwarten, war der Hafen schon gut gef├╝llt und wir konnten uns zwar noch an die Kaimauer legen, allerdings hingen wir ein ganzes St├╝ck ├╝ber, da hinter uns noch eine gro├če Yacht lag. Die Puffin kam kurz hinter uns in den Hafen eingelaufen und legte sich als P├Ącken neben uns… Wir verbrachten mehrere sch├Âne Tage in diesem Hafen. Nat├╝rlich war ein Ausflug zur Burg Hammerhus unausweichlich, genau wie eine Wanderung entlang der bornholmer Steilk├╝ste. Vorbei an Heidelandschaften, durch m├Ąrchenhaft wirkende W├Ąlder, zum Opalsee, zu den Kristallseen und wieder zur├╝ck. Hier konnten wir schonmal einen Vorgeschmack auf den n├Ąchsten Tag erhaschen, da ├╝ber dem Opalsee eine Riesen Seilrutsche installiert wurde. Jeder machte sich so seine Gedanken, ob er es sich wohl am n├Ąchsten Tag trauen w├╝rde, die Riesenseilbahn hinunterzufahren. Am n├Ąchsten Tag wurde es dann ernst. Als erstes trauten sich Mara, Lilli, Heiko und Sebastian. Angespornt durch die vier, trauten sich dann auch Luna und Finn. F├╝r Jeannette und mich fehlte noch ein letzter Ansto├č und wir w├Ąren wohl auch gefahren, aber irgendjemand musste ja auch die Filme drehen…┬áDa das wohl noch nicht aufregend genug war, sind Finn, Mara, Lilli, Heiko und Sebastian dann noch von der
wohl so 8 Meter hohen Klippe in den Opalsee gesprungen… Dieser Tag war wohl ein Highlight f├╝r alle, der sich schwer toppen l├Ąsst.




9. Juli 2019

Aufbruch nach Bornholm

Wir haben es geschafft!
Am 09.07.2019 starteten wir mit unserer diesj├Ąhrigen Tour, diesmal in Richtung Bornholm. Ein paar Tage mussten wir noch in unseren Heimath├Ąfen ausharren, da das Wetter ziemlich st├╝rmisch und kabbelig war. Weil eine mindestens 20 st├╝ndige Fahrt vor uns lag, warteten wir bis Dienstag auf bessere Bedingungen. Dann ging es los…. Zun├Ąchst hatten wir einiges zu tun, um ├╝berhaupt aus unserem Hafen rauszukommen. Da in der Box hinter uns neuerdings ein Boot liegt, handelte es sich beim ablegen um Millimeter-Arbeit. Zum Gl├╝ck half uns in diesem Fall der Wind und die Windrichtung, der die Yuendumu quasi mit aus dem Hafen schob. Dann noch ein Tankstop in Warnem├╝nde und los ging die Reise nach Bornholm. Der Wind war sehr kr├Ąftig, aber er kam aus der richtigen Richtung und die B├Âen hielten sich einigerma├čen in Grenzen. Es lief alles bestens und wir fuhren lange Zeit mit 6,5 Knoten und kamen dementsprechend schnell voran. Der kr├Ąftige Wind hatte nat├╝rlich auch seine Schattenseiten…. Die Ostseewelle war ziemlich ruppig, bis zu 1,5 Meter hoch und wie immer kamen die Wellen aus allen Richtungen. Dementsprechend f├╝hlte sich die Crew… Gerade die Jungs hatten es dabei ziemlich schwer. Zur Nacht beruhigte sich der Wind ein wenig, was wir nach einem langen Segeltag als sehr erholsam empfanden. Wir nahmen damit allerdings auch in Kauf, dass die Geschwindigkeit sank, aber es f├╝hlte sich f├╝r den Moment richtig an. In diesem Moment Schlich sich dann wohl auch die Crew der Puffin im Dunkeln an uns┬ávorbei … Nach ziemlich genau 24 Stunden liefen wir, so gegen 9 Uhr, in R├Şnne Hafen ein und legten uns direkt neben die Puffin. Nachdem wir das Boot klar gemacht haben, a├čen wir Fr├╝hst├╝ck und dann ├╝bermannte uns die M├╝digkeit… Die Kinder waren selig, dass sie nun endlich wieder zusammen waren. Die einen bastelten auf einen Boot, w├Ąhrend die anderen T├Ąnze einstudierten. So konnten dann auch die Erwachsenen ein wenig Schlaf nachholen, damit sie auch den Rest des Tages ├╝berstehen konnten. Am n├Ąchsten Tag stand dann die Erkundung von R├Şnne im Vordergrund und die gro├čen M├Ądels waren sehr gl├╝cklich, dass der erste Laden, an dem wir vorbeikamen ausgerechnet H&M war. Damit war klar, was am Ende des Tages unausweichlich sein wird, n├Ąmlich die Zusammenstellung eines Partneroutfits f├╝r Mara und Lilli…. F├╝r den n├Ąchsten Tag haben wir dann eine Wandertour geplant. Die Tour f├╝hrte uns nach Hasle, vorbei an stillgelegten Tagebau-Anlagen, durch dunkle, verwunschen aussehende W├Ąlder und einem ausgedehnten Strandspaziergang. Am Ende unserer Wanderung kehrten wir dann in eine Fisch- R├Ąucherei ein. Zum Gl├╝ck erreichten wir diese noch vor dem sintflutartigen Regen. Spontan entschieden wir uns, auch dank des anhaltenden Regens, uns an dem sehr leckeren und reichhaltigen R├Ąucherfisch-Buffet zu bedienen… Ein gelungener Abschluss eines gelungenen Tages.




3. September 2018

Sch├Ânster Herbst

Was f├╝r ein Sommer und was f├╝r ein Herbst. Wieder einmal kletterte das Thermometer in die 20er und dies m├╝sste genutzt werden. Julian und ich haben uns auch sogleich ausgenutzt, um Yuendumu nochmals gem├╝tlich auszufahren und somit die letzten Sonnenstrahlen mit gem├╝tliche 3Bft auf der Ostsee auszunutzen. Von morgens bis abends ging es Kreuz und quer ├╝ber die Ostsee.

 




11. August 2018

Die Heimfahrt nach Rostock

Wie immer am Ende des Urlaubs, bleibt ein weinendes und ein lachendes Auge… gerade bei den Kindern konnte man die Stimmung am letzten Tag gut ablesen. Alle ein bisschen stiller als sonst, alle nutzten noch die letzten verbleibenden Stunden aus. Aber alle freuten sich auch auf zu Hause, auf Tammy, auf das zur├╝ckgebliebene Spielzeug…. da wir in den Wetterkarten schon erkannt haben, dass der Sturm am sp├Ąten Nachmittag nachlassen sollte und in Richtung Rostock auch weniger werden sollte, haben wir entschieden, Fehmarn noch am Freitag, allerdings erst Nachmittags zu verlassen…. wir w├╝rden also erst in der Nacht in Rostock einlaufen. Aber es war eine gute Entscheidung. Nun sitzen wir beim gem├╝tlichen Fr├╝hst├╝ck und sehen die Traditionsschiffe von der Hanse Sail ihre Kreise ziehen. Wir haben nun genug Zeit, aufzur├Ąumen und nachher noch bei dem Rummel vorbeizuschauen.




10. August 2018

Svendborg – Bagenkop – Burgtief

Von Svendborg aus verschlug es uns in den netten kleinen Hafen Bagenkop. Ein wirklich sch├Âner Hafen und eine gute Alternative zu Marstal, wenn dieser Mal wiederaus allen N├Ąhten platzt. Es ist nicht viel los in dem kleinen Ort, aber es gibt einen Strand mit Badesteg, der B├Ącker ist gleich vor der T├╝r sowie auch der Grillplatz und es gibt eine Menge Platz zum anlegen. Zudem hat der Hafen einen kleinen Aussichtsturm, von dem aus man einen super Blick ├╝ber das gesamte Hafenbecken hat. Wir nutzten die Sommertage nat├╝rlich weiter in vollen Z├╝gen aus… Strand, Sonne, Grillen, Eis essen…. Da sich f├╝r die n├Ąchsten Tage (insbesondere f├╝r das Wochenende, an dem wir in den Heimathafen einlaufen wollten) ein Sturm ank├╝ndigte, entschieden wir nach zwei N├Ąchten in Bagenkop in Richtung Fehmarn weiterzuziehen. Den Weg nach Fehmarn legten wir erfreulicher Weise zum gr├Â├čten Teil unter Segel zur├╝ck und das bei einer H├Âchstgeschwindigkeit von bis zu 7,4 Knoten. Da legte sich die Yuendumu so richtig ins Zeug. Angekommen in Fehmarn schloss sich also der Kreis und wir kehrten wieder zur├╝ck in den Hafen, wo der Urlaub so richtig begann, um ihn dort wieder z├╝nftig zu beenden. Heiko und ich Haben dort im Hafenrestaurant unseren 10j├Ąhrigen Hochzeitstag begangen. Jona hat seinen ersten Barsch geangelt (und nat├╝rlich wieder freigelassen)
und unser letztes gemeinsames Flottenessen haben wir traditionell am Grill verbracht. Da der Sturm schon einsetzte, mussten Sebastian und Heiko an Deck im Windschatten Grillmeister spielen. W├Ąhrend die restliche Crew gem├╝tlich unter Deck bzw. unter der Kuchenbude sa├č und a├č. Mara und Lilli bereiteten dann noch zum Abschluss eine kleine Gameschow vor, bei der am Ende jeder Gewinner war. Sehr zur Freude und Erleichterung der j├╝ngeren Generation. In der Nacht fegte dann ├╝ber Fehmarn ein heftiges Gewitter mit B├Âen, die so stark waren, dass sich unser Boot an der Kaimauer um 30 Grad neigte und alles von den Tischen fiel, was vorher nicht runter ger├Ąumt wurde. Zu diesem Zeitpunkt war es schwer vorzustellen, dass wir morgen Nachmittag den Heimweg antreten wollten… denn auch in der Nacht pfiff der Wind mit 8 Windst├Ąrken durch den Hafen und an Schlaf war nur zeitweise zu denken.




5. August 2018

F├ąrborg – Ly├Ş – Svendborg

Nun sind wir im Prinzip schon auf dem R├╝ckweg unserer kleinen D├Ąnemark-Runde. Den Kindern ist das sicher noch nicht ganz bewusst, obwohl wir es immer mal wieder erw├Ąhnen.┬áIm Moment befinden wir uns in Svendborg und sitzen den Starkwind ein wenig aus. Heute gab es dann auch die, von den Kindern, lang ersehnte Shoppingtour. Zum Gl├╝ck hatten hier in Svendborg die wichtigsten L├Ąden auch am Sonntag ge├Âffnet: der H und M, der Spielzeugladen und der gro├če Supermarkt. So hat dann auch jeder Gelegenheit etwas zu erstehen. Die Vorr├Ąte wurden aufgefrischt, die gro├čen M├Ądels deckten sich bei H und M im Partnerlook ein und Finn und Jona konnten ihr Urlaubsgeld in Lego und Playmobil investieren.
Wir sind gestern hier in Svendborg angekommen, nachdem wir unsere nette kleine Ankerbucht vor Ly├Ş verlassen haben. Dort haben wir einen ganzen Tag bei hochsommerlichen Temperaturen im seichten, angenehm temperierten Wasser vebracht, ab und zu den Platz gewechselt und gegrillt. Die Nacht war ein bisschen schaukelig, da der Wind ein wenig auffrischte, aber alles in allem f├╝hlte es sich ein bisschen nach Karibik an. Da sich der Starkwind schon lange angek├╝ndigt hat, stand unser Entschluss auch schon einige Zeit fest, dass wir wohl nach zwei Tagen das lauschige Pl├Ątzchen verlassen m├╝ssen und uns nach Svendborg in den Hafen verlegen m├╝ssen. Die Yuendumu hattenach den zwei Tagen Ankern (ohne Landstrom) zwar ein wenig Startschwierigkeiten, da die Starterbatterie nicht mehr die volle Leistung erbringt, aber nachdem wir diese mit der Verbraucherbatterie ├╝berbr├╝ckt haben, lief der Motor wieder. Fazit: Starterbatterie muss ausgetauscht werden.
Bevor wir uns nach Ly├Ş begeben haben, verbrachten wir einige Tage in F├ąrborg. Ein nettes kleines Hafenst├Ądtchen mit einer sch├Ânen kleinen Fu├čg├Ąngerzone. Die Kinder ├╝bten f├╝r uns eine kleine Zirkusshow ein, nachdem sie von einem gerade gastierenden Zirkus auf dem Marktplatz inspiriert wurden. Sehr lustig, wie sich die Kinder den ganzen Tag mit den Vorbereitungen besch├Ąftigten.
Morgen werden wir in den vorletzten Hafen einlaufen, bevor sich unsere Flotte dann wieder trennt und die Boote in die Heimath├Ąfen einlaufen. Morgen geht es nach Bagenkop und als n├Ąchster und letzter gemeinsamer Stop auf unserer Route folgt dann wieder unser Ausgangsort Fehmarn.




28. Juli 2018

Blutmond ├╝ber Marstal

Am Donnerstag ging es dann weiter nach Marstal auf der Insel Aer├Ş in D├Ąnemark. Wir legten f├╝r unsere Verh├Ąltnisse ein fr├╝hen Start hin, um die 3 Bft auch gut ausnutzen zu k├Ânnen. Es ging auch anfangs recht z├╝gig mit 4-5 kn los, unter der Fehmarnsund Br├╝cke im doppelten Vorsegelschmetterling. Aber so auf der H├Ąfte der Strecke schlief der Wind dann wieder ein und der Motor m├╝sste dann mit 5-6 kn weiter machen. Die Sonne brutzelte auf unsere K├Âpfe. Nur die Solarzele im Heck bot dem Steuermann ein wenig Schatten. In Marstal war der Hafen, als wir kurz vor 17:00 Uhr einliefen, nat├╝rlich schon voll und wir konnten nur ein kleinen Platz an der Kaimauer unser eigen nennen. Am n├Ąchsten Morgen nach dem Fr├╝hst├╝ck haben wir uns dann ersteinmal an den Rundsteg umgelegt. Nun liegen wir hier schon drei Tage und genie├čen den Sommer. Am Freitag warteten wir dann alle auf das Naturschauspiel von dem wir schon so viel in der Zeitung gelesen haben…. Die Jahrhundertmondfinsterniss. Zu unserer aller Entt├Ąuschung sah es zun├Ąchst so aus, als ob wir den vielbesagten Blutmond und den Mars doch nicht sehen k├Ânnen, da der aufkommende Wind auch ein diesiges Wolkenband vor sich her schob. Aber dann, kurz bevor wir schon die Hoffnung aufgaben, entdeckte Finn ihn dann doch noch… Der Tag war gerettet. Zwischendurch schob sich hier ein kurzer Sommersturm von beachtlicher St├Ąrke durch. Das Wetter hat sich inzwischen soweit beruhigt, dass es momentan nur noch in der Nacht st├Ąrker windig ist. Einige ausgedehnte Strandtage mit Schnorcheln, Opti fahren, und ausruhen liegen nun hinter uns und es wird langsam Zeit, den Hafen zu wechseln. Wir wollen morgen in Richtung F├ąrborg weiterfahren.




25. Juli 2018

Sommer, Wasser, Sonnenschein

Der hei├če Sommer hat und voll im Griff. Seit drei Tagen scheint die Sonne nur nicht, wenn es Nacht ist. Wir sind momentan auf Fehmarn. Den ersten Tag haben wir gleich einen Strandtag eingelegt…. Man wei├č ja nie, wann sich der Sommer wieder verabschieden wird…. da es ja immer irgendeinen Haken geben muss, verirrten sich leider in die Badebucht etliche Feuerquallen.

Das tr├╝bte etwas den Strandstimmung, da man nur an bestimmten Stellen einigerma├čen gefahrenfrei baden konnte. Wir entschieden uns daher in den folgenden Tagen, nicht an den Strand┬ázu gehen, um zu baden, sondern in die, dem Hafen vorgelagerte, Bucht┬ámit unserer Miniflotille (bestehend aus: Opti, Banana-Boot, Dingi, Stand-Up-Paddle) zu fahren um dort auf der Sandbank zu Schnorcheln, Meerjungfrauen auszubilden oder einfach nur zu planschen. Wir packten unseren neu erworbenen Opti aus und Mara segelte mit Lilli zusammen ├╝ber die kleine Bucht.
Morgen werden wir dann wieder aufbrechen und uns nach Marstal begeben. Wir erfreuen uns an dem Spitzensommer und hoffen, dass er auch noch so bleibt. Es ist lange her, dass wir abends beim grillen im T-Shirt sitzen k├Ânnen….




21. Juli 2018

Der Urlaub kann beginnen

Nachdem wir Pfingsten in K├╝hlungsborn waren, um schon einmal den ersten T├Ârn in diesem Jahr zu starten und die Kosogs und ihr neues Boot zu treffen. Da sie jetzt in Boltenhagen liegen, bleibt K├╝hlungsborn ein guter Treffpunkt in der Mitte.
Jetzt jedenfalls sind wir gut gerüstet für ein neuen Sommer Urlaub. Die Kinder haben mittlerweile ein Optischein gemacht und wir haben uns darauf hin auch gleich einen Opti zugelegt. Dieser liegt jetzt festgezurrt im Bug und wartet auf seinen ersten Einsatz. Mal sehen was der Sommer so bringt, aber im Momment sieht das Wetter ja ganz gut aus.
Morgen geht es dann los. Erst einmal tanken in der Hohen D├╝ne und dann auf nach Fehmarn…..




26. M├Ąrz 2018

Wetter, Wetter….

Was ist blo├č mit dem Wetter los…. Na ja, am letzten Samstag war es dann endlich soweit. Die ersten Fr├╝hlingssonnenstrahlen k├╝ndigten sich an. Also sind wir alle schnell ins Auto und ab nach Gehlsdorf, um zu schauen wie unsere Yuendumu den langen und voralledingen kalten Winter (-16grad) ├╝berstanden hat. Dank der guten Isolierung und das wir so tief unter der Wasserlinie liegen (ca.2/3), fielen die Temperaturen laut Bordthermometer nur bis auf -7grad. Im Grossen und Ganzen hat die Yuendumu den Winter wie eh und je gut ├╝berstanden. Der Motor sprang gut an, ein bisschen wei├če Abgase, was aber nach einer so langen Standzeit normal ist. Nun hoffen wir das es endlich ein wenig w├Ąrmer wird, damit wir uns dem ausgiebigen Fr├╝hjahrsputz widmen k├Ânnen.




16. August 2017

R├Şdvig – Kalvehave – Fem├Ş – Nyk├Şbing

Und wieder liegen einige Tage und Seemeilen hinter uns und erst jetzt erfolgt der n├Ąchste Eintrag. Es gibt eben jede Menge zu tun in so einem Urlaub. Inzwischen sind wir dem Ende des Urlaubes und unserem Heimathafen schon sehr nahe gekommen. Gerade haben wir in Nyk├Şbing festgemacht. Die Kinder, wie eigentlich jedes Mal wenn wir einen Hafen erreichen, sind gleich von Bord gesprungen und erkunden erstmal den Hafen. Hinter uns liegen einige sch├Âne Tage in Skan├Şr, Kalvehave und Fem├Ş. In Skan├Şr waren wir in einem Museum, welches die Geschichte bzw. Rolle D├Ąnemarks im kalten Krieg beschrieb.Wir haben eine F├╝hrung durch die Bunkeranlagen des ehemaligen St├╝tzpunktes gemacht. Die Kinder fanden die elektronischen Audioguides dabei am interessantesten. Bei alle erwachsenen Teilnehmer unter uns hatte es nat├╝rlich noch ganz andere Eindr├╝cke hinterlassen. Der n├Ąchste Stop auf unserer Route, Kalvehave, war dann eigentlich nur ein kurzer Zwischenstopp auf dem Weg nach Fem├Ş. Die ├ťberfahrt dorthin war kurz einigerma├čen schaukelig. Selbst w├Ąhrend der Hafeneinfahrt fegte uns der Wind ziemlich heftig um die Ohren, aber wir hatten nicht sehr viel Wahl, da wir ja noch ein bisschen Zeit f├╝r den Heimweg einplanen mussten und wir gerne noch einen Hafentag auf Fem├Ş verbringen wollten. Dieser stand ganz im Zeichen von Sommer, Sonne, Strand…. Nun liegen wir hier an der Kaimauer in Nyk├Şbing. Gleich folgt der obligatorische Gang durch die Stadt und nachher wollen wir noch in „unseren“ Italiener essen gehen. Den morgigen Tag werden wir hier wohl verbringen, da die Aussichten f├╝r eine ├ťberfahrt am Freitag in unsere jeweiligen Heimath├Ąfen am besten aussieht.




10. August 2017

Gehlsdorf – Gedser – Klintholm – Skanoer

Was lange w├Ąret… Nun endlich, nachdem schon fast zwei Wochen unseres Urlaubes um sind, gibt es mal den ersten Eintrag. Wir wollten es mal wieder wagen! Wir wollten uns in Richtung Schweden vork├Ąmpfen. Ein bisschen f├╝hlte es sich anfangs an, wie ein Deja vue. Wieder lagen wir einige Tage in Klintholm. Wieder fegte der Wind ├╝ber die Ostsee. Wieder kamen wir nicht so schnell voran, wie wir es gerne gewollt h├Ątten. Beinahe w├Ąre der Wunsch nach Schweden zu segeln erneut am Starkwind gescheitert, aber anders als in den Jahren zuvor gab es dann doch ein paar mehr ersehnte Wetterfenster. Die erste ├ťberfahrt motorten wir uns komplett in unseren beinahe angestammten Ersthafen „Gedser“. Ganz der Tradition folgend, grillten wir, die Kinder kescherten, hielten die F├╝├če ins Wasser… Also, im Prinzip, alles wie immer. Die letzten Jahre zeigten uns, dass nur ein sehr spontaner Blick in die Wetterkarten uns wirklich Klarheit dar├╝ber verschaffen k├Ânnte, wann wir starten k├Ânnen und wohin es uns verschl├Ągt. Am 1.8. waren die Verh├Ąltnisse gut genug und wir segelten Richtung Klintholm. Der Wind blies von hinten, jedoch eher m├Ą├čig, so dass wir im Schnitt nur mit ca. 3,5 Knoten voran kamen. An diesem Tag hatte die Carpe Diem bessere Chancen. Sie war um einiges schneller und kam dementsprechend fr├╝her an. Sie hielt uns einen Platz an der Kaimauer frei. Bei unserer Ankunft wechselten wir die Pl├Ątze und die Carpe Diem legte sich l├Ąngs an uns heran. Und dann kam ein bisschen: „und t├Ąglich gr├╝├čt das Murmeltier“. Der Wind fegte nur so ├╝ber uns hinweg. Wir lagen wieder mit der ung├╝nstigeren Seite an der Kaimauer, so dass sich unsere Fender zwischen die Bohlen zu quetschen drohten. Doch auch wenn alles ein bisschen an unseren letzten Aufenthalt erinnerte, kam es dann doch noch anders.┬á Sechs Tage sp├Ąter legten wir bei guten Verh├Ąltnissen in Klintholm ab und segelten doch tats├Ąchlich nach Schweden. Wieder mit Wind von hinten. Doch dieses Mal ein wenig kr├Ąftiger. Wir schafften es mit Str├Âmung auf 5,6 bis 6 Knoten. Wir kamen also gut voran. Die Sonne schien. Es war wirklich ein sch├Âner, wenn auch langer Segeltag. Einzig Bauchschmerzen verursachten s├Ąmtliche Berichte von der voraussichtlichen ├ťberf├╝llung des Hafens. Sk├ąn├Âr ist in den Sommermonaten so beliebt, dass die Boote hier teilweise in 4er-P├Ąckchen liegen. Wir kamen also gegen halb f├╝nf hier an und der Hafen war dicht. Wir entschieden gemeinsam mit der Crew der Carpe Diem, die Nacht ├╝ber vor dem Hafen zu ankern und hofften am n├Ąchsten Morgen einen Platz im Hafen zu finden. Am n├Ąchsten Morgen sah es allerdings von unserem Ankerplatz so aus, als ob nur kleine Boote den Hafen verlassen und wir eventuell, zum gro├čen Leidwesen der Kinder, unsere Flotte trennen m├╝ssen, denn die Kosogs h├Ątten dann auf jeden Fall einen Platz gefunden. Wir stellten uns allerdings schon darauf ein, einen Hafen weiter liegen zu m├╝ssen. Doch dann war das Gl├╝ck auf unserer Seite! Gerade als wir in den Hafen einfuhren, kam uns eine Yacht entgegen, die zuvor einen f├╝r uns idealen Liegeplatz belegt hatte. Bevor irgendjemand anders diesen ├╝berhaupt sehen konnte, lagen wir auch schon da. Nun sind wir hier schon ein paar Tage hier. Und genie├čen ein bisschen Flair von Bullerb├╝ … Schwedenh├Ąuser, Sandstrand, Sommer, Sonne, Urlaub… Gestern machten wir einen Ausflug nach Malm├Â. Eine wirklich sch├Âne Stadt. Und ganz im Gegensatz zu den d├Ąnischen St├Ądten, die wir bisher so besucht haben, eine richtige Gro├čstadt. Die gro├čen M├Ądels fieberten eigentlich schon seit Ankunft in Malm├Â, der versprochenen Shoppingtour entgegen. Und ganz zielstrebig steuerten sie auch wie zwei aufgeregte H├╝hner dem hiesigen H & M entgegen. Heute standen die Zeichen komplett auf Strand. Der Wind lies komplett nach und es f├╝hlte sich an wie Hochsommer… Morgen soll die Reise weiter gehen. Nun schon mal ein wenig in Richtung Heimat. Wir werden dann wieder im vertrauten D├Ąnemark sein, dass tats├Ąchlich ganz sch├Ân anders tickt, als Schweden. Wir brauchten hier in Schweden eine gewisse Zeit, um uns darauf einzustellen, dass man hier kein Bargeld braucht und man teilweise schon gar nicht mehr mit Bargeld bezahlen kann. Jeder kleine Latte Macchiato wird hier mit Kreditkarte bezahlt. Ein bisschen ist es hier manchmal wie ein Blick in die Zukunft! Wohingegen man sich in D├Ąnemark ein paar Jahre zur├╝ck gebeamt f├╝hlt. Zwei L├Ąnder, so dicht beieinander und doch sehr verschieden.




28. Mai 2017

Boot im Trockendock

Nun ist es mal wieder so weit…. Die Jahre vergingen wie im Flug und nun muss die Yuendumu mal wieder an Land, um ein neues Unterwasserschiff zu bekommen. Es dauerte 4 1/2 Tage, um alle Stellen frei zu schleifen, damit endlich mit den Streicharbeiten angefangen werden konnte.┬á Noch mal genau so lange verbrachte ich dann damit das Boot wieder auszubessern und mit 4 Lagen Antifouling zu versehen. Zum Gl├╝ck spielte das Wetter sehr gut mit, so das mitten drin nicht allzu lange Wartezeiten entstanden. Und diesmal hat es wirklich geklappt, der Einbau eines Tiefenmessers. Das letztemal hatten wir zwar eine neue Sonde eingebaut, aber leider funktionierte sie nicht mit der alten Tiefenmesseranzeige. Also diesmal musste ein neuer Tiefenmesser her. Was garnicht so einfach war, da in den extra daf├╝r vorgesehenen Durchbruch nur ein bestimmter Sensortyp passt.┬á Es wurde ein Ger├Ąt von Klipper mit einer Tochteranzeigeerweiterung, so dass wir jetzt schon einmal eine Tiefenanzeige unter Deck haben und demn├Ąchst auch im Cockpit.




18. August 2016

Nysted – Gehlsdorf

Was haben wir die Zeit genossen in Nysted! Es war dann doch noch ein vers├Âhnlicher Abschluss f├╝r den doch relativ st├╝rmischen Sommer. Wir haben mal wieder die riesigen Portionen von d├Ąnischem Eis gegessen, sind Dingi gefahren, haben Traditionssegler beobachtet, Minigolf gespielt und wir konnten sogar einen Strandtag einlegen und doch noch einmal den (fast) zur├╝ckgekehrten Sommer genie├čen. Irgendwann war jedoch auch diese Zeit vor├╝ber und wir mussten den Heimweg antreten. Zumal die Hochzeit von ├ťcki und Conni den Urlaub kr├Ânen sollte. Wir machten uns also bereits einige Tage fr├╝her auf den Heimweg, um genug Zeit zu haben, das Schiff wieder aufr├Ąumen und zu packen. Es war nicht nur ein Urlaub gepr├Ągt von st├╝rmischem Wetter, sondern auch der Urlaub der Deja vues ? denn der Heimweg erinnerte uns sehr stark an das letzte Jahr. auch dieses Jahr war es ein sehr angenehmer Segeltag mit Sonne und (durchgehend!) m├Ą├čigem Wind und wie auch schon im letzten Jahr konnten wir die Selbststeueranlage f├╝r die Heimfahrt nutzen. Im Heimathafen g├Ânnten wir uns nach dem Aufr├Ąumen noch ein Abschlussessen bei unserem Griechen an der Warnow.




15. August 2016

Nykobing – Nysted

Es gibt eigentlich nicht viel zu sagen ├╝ber die Fahrt von Nyk├Şbing nach Nysted. Sie f├╝hrt gr├Â├čtenteils durch enge Fahrwasser. Es herrschten moderate Wetterbedingungen und ganz un├╝blich f├╝r diesen Sommer, es wehte kaum Wind. So schipperten wir uns denn auch ausschlie├člich unter Motor dem Hafen von Nysted entgegen. Die Vorfreude war gro├č, denn die Prognosen versprachen, dass der Sommer zumindest teilweise zur├╝ckkehren sollte. Eine unspektakul├Ąre ├ťberfahrt mit einem guten Anlegeman├Âver an der Kaimauer. Wir freuten uns jedenfalls alle auf Nysted, zumal wir in diesem beschaulichen ├ľrtchen genug Zeit haben werden, um noch ein bisschen Urlaubs- und Sommerfeeling aufkommen zu lassen.




14. August 2016

Nyk├Şbing

Dieser Segeltag hatte etwas von allen: viel Wind, fast Flaute, Sonne, sehr viel Regen, Nieselregen, viel Welle und wenig Welle… Es lag mit ca. 26 Seemeilen ein gr├Â├čerer Schlag vor uns. Nun liegen wir hier Nyk├Şbing und der Sonnenuntergang ist nicht von schlechten Eltern.┬á Wir kommen gerade vom Italiener hinter dem neuen Hafen. Da wir den ganzen Tag nichts weiter gegessen haben, als Waffeln und M├╝sli-riegel, waren wir dementsprechend ausgehungert. ├ťber die Vorspeisenplatte sind wir dann auch heuschreckenartig hergefallen. Bei dem ├╝blichen Gewusel mit drei hibbeligen Kindern und zwei Erwachsenen, die noch das Schaukeln der Yuendumu in den Beinen hatten, fiel mir noch ein fast volles „Anlegerbier“ ├╝ber den Tisch. Die Kellnerinnen waren super nett und haben uns f├╝r meine Tollpatschigkeit noch ein Bier aufs Haus serviert. Eines ist sicher, sollten wir noch einmal in Nyk├Şbing aufschlagen, wird ein Besuch bei diesem Italiener abgestattet. Morgen geht es weiter nach Nysted und dann g├Ânnen wir uns noch ein bisschen l├Ąnger Pause, bevor es dann Richtung Heimat geht.




13. August 2016

Karrebaksminde

Seit Donnerstag sind wir nun hier in Karreb├Žksminde. Zun├Ąchst mussten wir uns erstmal von der Crew der Carpe Diem verabschieden, denn ihr Urlaub neigte sich dem Ende zu und sie mussten sich auf den Heimweg machen. Wir nutzten die Sturmpause, um uns hierher zu verlegen. Nach den vielen Tagen mit starken Wind war dieser Tag zun├Ąchst sehr erholsam. Es war ein angenehmer Segeltag mit einem Sonne-Wolken-Mix. Passend zu Hafeneinfahrt frischte der Wind wieder auf. Nun verbringen wir hier den dritten Tag. Gestern sind wir nach N├Žstved gefahren und sind ein bisschen In der Innenstadt gebummelt. Heute haben wir es sehr gem├╝tlich angehen lassen, da auch das Wetter eher bescheiden war. Ein kleiner Abstecher auf den neu entdeckten Spielplatz mit H├╝pfkissen durfte heute jedoch nicht fehlen. Der Wind pfeift mal wieder ordentlich durch die Wanten. Morgen soll die Fahrt jedoch Richtung Nyk├Şbing weitergehen. Im Moment kann man noch gar nicht richtig glauben, dass es morgen bessere Bedingungen f├╝r eine Fahrt geben soll, aber alle Wetterprognosen besagen das selbe: ab morgen soll der Wind merklich abnehmen und der Sommer noch einmal zur├╝ck kehren. Wir lassen uns ├╝berraschen… Zumindest die Verfasserin dieses Eintrages hegt angesichts der Wind- und Wellenger├Ąusche da drau├čen so den einen oder anderen Zweifel…. Fortsetzung folgt…..




9. August 2016

Agerso

Das war ein ganz sch├Ân schaukeliger Ritt… Gestern haben wir uns aus dem Hafen in Lundeborg gewagt und sind nach Agers├Ş gesegelt. Das gute am gestrigen Segeltag: wir waren selten so schnell mit der Yuendumu unterwegs. ├ťber 7 Knoten Maximalgeschwindigkeit, im Durchschnitt zwischen 5 und 6 Knoten. Wir schoben uns also, salopp gesagt, mit einem Affenzahn unserem Ziel entgegen. Wenn es nur nicht immer diese Ostseewelle g├Ąbe. Es schaukelte uns mal wieder gut durch. Dazu kam, dass unser Gro├čsegel gut ein oder zwei Reffs gebraucht h├Ątte, dann h├Ątte auch unsere Schr├Ąglage abgenommen. Alles in allem waren alle froh, dass wir Dank der hohen Geschwindigkeit dann doch auch recht schnell im Hafen von Agers├Ş einlaufen konnten.┬á Nun wettern wir hier sozusagen ab und warten endlich mal eine Sturmpause ab, um weiter zu kommen. Die Wetterlage ist nicht wirklich rosig dieses Jahr. Morgen soll es immer noch sehr st├╝rmisch sein, so dass wir (und die Crew der Carpe Diem) wohl erst am Donnerstag hier los kommen. Eine Vorhersage, wie der Urlaub so weiter geht, ist nicht m├Âglich. Wenn es so weiter geht und es immer nur ein oder zwei Tage Pause vom Sturm gibt, werden wir uns wohl auch langsam unserem Heimathafen entgegen schiffen. So richtiges Strandwetter scheint momentan in weiter Ferne zu liegen. So verbringen wir nun also die Tage hier auf Agers├Ş. Der Hafen ist gem├╝tlich und nicht ├╝berlaufen. Wir liegen zwischen Fischkuttern und meist einheimischen Segelbooten. Mit ein paar Spazierg├Ąngen in den Ort und kleineren Wanderungen am Ufer entlang vertreiben wir uns die Zeit. In den Regenschauern spielen wir Gesellschaftsspiele oder die Kinder unserer kleinen Flotte basteln oder malen… Heute organisierten wir ein kleines Dej├í vue… Wir fuhren, wie auch schon vor drei Jahren, mit der F├Ąhre nach Sj├Žlland, um in den Ort Sk├Žlsk├Şr zu fahren. Es handelte sich um eine kleine Erinnerungsreise, da wir zwar alle wussten, dass wir schon einmal mit der F├Ąhre gefahren sind, aber uns partout nicht mehr richtig an den Ort erinnern konnten. Sobald wir da waren, kam unsere Erinnerung jedoch zur├╝ck… Es handelt sich um einen netten kleinen Ort, nichts wirklich besonderes, aber eine nette Abwechslung, insbesondere die F├Ąhrfahrt. Wir dr├╝cken uns nun selber alle die Daumen, dass der Wind bald ein wenig dauerhafter abnimmt…. Der Wetterfrosch scheint uns jedenfalls noch nicht erh├Ârt zu haben.




6. August 2016

Nachtrag Lundeborg

HEUREKA!!! Das G├Ąstebuch-Problem wurde soeben von Heiko gel├Âst! Wir freuen uns auf eure Eintr├Ąge!




6. August 2016

Lundeborg

Gestern sind wir nun aus Svendborg weggekommen… Momentan k├Ânnen wir keine Prognosen abgeben, wann wir wieder weiter fahren k├Ânnen. Spontane Abfahrtsentscheidungen sind in diesem Urlaub an der Tagesordnung. Das Wetter ├Ąndert sich so schnell, dass sich unsere Abfahrt schon das eine oder andere Mal nach hinten oder nach vorne verschoben hat. Unser jetziger Plan ist, morgen weiter nach Agers├Ş zu ziehen. Mal schauen, was der Wind morgen so vor hat. Gestern jedenfalls waren scheinbar alle Segler auf dem Weg nach Lundeborg. Da wir noch vor 9 Uhr aus dem Hafen von Svendborg auslaufen konnten, waren wir auch schon gegen Mittag hier im Hafen angekommen. Das war auch unser Gl├╝ck, da innerhalb von den folgenden 2 Stunden der Hafen so voll wurde, dass die Boote schon in 3er-P├Ąckchen im Hafen lagen. W├Ąren wir zu dieser Zeit angekommen, h├Ątten wir keinen Platz mehr gefunden. Und das zu einer Zeit, die normalerweise nicht un├╝blich ist, f├╝r die Ankunft im Hafen. Heute ist die Lage ein wenig entspannter. Es liegen auch viele Boote im Hafen, aber deutlich weniger, als gestern. Wir k├Ânnten uns noch nicht ganz erkl├Ąren, warum es gestern so war, wie es eben war. PS: an alle, die uns gerne einen Eintrag in das G├Ąstebuch schreiben wollten und wollen: wir arbeiten fieberhaft an der L├Âsung des Problems, jedoch stehen wir auch hier vor einem kleinen R├Ątsel…




1. August 2016

Svendborg

In Marstal haben wir es ja eine ganze Weile ausgehalten. Auch weil das Wetter zwar immer sehr sch├Âne, sonnige Momente in diesem Urlaub f├╝r uns bereit h├Ąlt, jedoch auch einigerma├čen unbest├Ąndig ist. Gerade der Wind folgt da oft seinen eigenen Gesetzen… Wir studieren quasi t├Ąglich die Wind- und Wetterlage und so blieb uns gestern Mittag nichts anderes ├╝brig, als den Hafen von Marstal schon einen Tag eher Richtung Svendborg zu verlassen. Der Wind sollte nun doch schon eher auffrischen. Hier in Svendborg m├╝ssen wir eventuell die weitere Planung wieder verwerfen. Urspr├╝nglich wollten wir morgen in die Svendborg-Ankerbucht weiterziehen, aber so wie es aussieht, macht uns der Wind einen Strich durch die Rechnung. Es soll in der d├Ąnischen S├╝dsee wohl ziemlich st├╝rmisch sein und so werden wir eventuell l├Ąnger im Hafen von Svendborg bleiben. Eventuell ein Museum besuchen, shoppen oder oder oder… PS: Obligatorisch f├╝r einen Urlaub auf der Yuendumu: Heiko muss sich mindestens einmal in den Motorraum begeben… So auch dieses Mal, wenn auch nur kurz. Die Lichtmaschine musste nochmal fest im Motorraum angezogen werden. Danach konnte die Fahrt weitergehen.




28. Juli 2016

Marstal

Der Urlaub kann beginnen! Dieses Jahr haben wir die langen Schl├Ąge an den Anfang unseres Urlaubes gelegt: von Rostock nach Fehmarn und dann von Fehmarn nach Marstal. 2 Segeltage mit insgesamt knapp 80 Seemeilen und 18 Stunden auf See liegen hinter uns und stecken uns in den Knochen. Gerade nach der letzten Fahrt nach Marstal brauchen wir nun Urlaub. Aber der Kampf hierher lohnt sich eben jedes Mal! Gestern gegen 20:00 Uhr kamen wir im Hafen von Marstal an und fanden einen Hafen vor, der so voll war, dass die Boote schon zu dritt als P├Ąckchen lagen. So mussten wir denn auch als drittes P├Ąckchen fest machen. Wir waren zwar froh, noch ein Pl├Ątzchen gefunden zu haben, aber es bedeutete eben auch, dass wir heute fr├╝h wieder umlegen mussten. Nun liegen wir allerdings optimal. Der Steg f├╝hrt direkt zum Kinderspielplatz und verschafft den Erwachsenen Crew-Mitgliedern ein paar Moment der Ruhe, wenn die Kinder auf dem Spielplatz toben. Jetzt genie├čen erst einmal alle die paar Tage Ruhe. Das Wetter spielt momentan auch einigerma├čen mit. Mal bew├Âlkt mit Sonne, mal Sonne, mal Wolken…. Und ein paar richtige Strandtage warten mit Sicherheit auch noch auf uns…




26. Juli 2016

Fehmarn

Unser alter MB 80PS hat uns 38 sm gut bis nach Burgtief geschoben. Leider hatten wir kein bisschen Wind. Grade nach dem wir angelegt hatten, fing es zu allem ├ťberfluss auch noch an zu sch├╝tten. Wir konnten uns gerade noch auf die Carpe Diem, das Boot unserer mitfahrenden Freunde, retten. Der Anleger wurde dann halt dort getrunken. Am n├Ąchsten Tag dann strahlender Sonnenschein. Bestes Strandwetter. Wir sind alle zusammen zum Strand gegangen und sind bis zur Badeinsel geschwommen und ich bin noch rein gesprungen. Sebastian hat uns dann mit seinem Standup paddle Brett wieder mitgenommen.






24. Juli 2016

Packen

Nun sind wir bald fertig mit packen, damit wir morgen nach dem Fr├╝hst├╝ck losfahren k├Ânnen.




18. August 2015

Nysted-Gehlsdorf

Wie immer, folgt der letzte Logbucheintrag leider ein paar Tage sp├Ąter. Inzwischen wieder zu Hause angekommen, ├Âffnet sich eine „Baustelle“ nach der anderen. Sei es Auspacken, W├Ąsche waschen, Zimmer wieder einr├Ąumen und, und, und…. Wie dem auch sei, wir sind inzwischen wieder gut zu Hause angekommen. Wir haben am Donnerstag, letzter Woche, den Heimweg von Nysted nach Rostock angetreten. Da wir dem Wetterbericht entnehmen konnten, dass der Wind und dementsprechend auch die Welle am Freitag zunehmen sollte, haben wir uns entschieden einen Tag fr├╝her nach Rostock zu segeln. Zuvor haben wir in Nysted, einem sehr gem├╝tlichen kleinen Hafen, Seite an Seite mit dem einen oder anderen Traditionssegler gelegen, die auch wieder ihren Heimweg von der Hanse-Sail antraten. Am Donnerstag haben wir uns dann relativ fr├╝h auf den Weg gemacht, da wir, nach den relativ kurzen Strecken zuvor, nun einen l├Ąngeren Weg vor uns hatten. Der Wind kam g├╝nstig und stetig mit 3 bis 4 Beaufort. Die Sonne schien, die Wellen waren kaum vorhanden und nachdem Heiko im Hafen von Nysted noch die Selbststeueranlage fit gemacht hat, fuhr die Yuendumu die meiste Zeit von selbst ihrem Ziel entgegen. Es war wie erhofft ein sch├Âner Segeltag.┬á Und im Gegensatz zu unserem Urlaubsstart, blieb es auch dabei. Die Bedingungen blieben einigerma├čen stabil, einzig die Welle wurde ohne Landabdeckung kurz vor Rostock ein bisschen anstrengender. Insgesamt aber verlief an diesem Tag alles in normalem Bereich. Nun sind wir wieder zu Hause und die Kinder entdecken so nach und nach ihre Spielzeuge und Zimmer wieder. Alle sind sicher auch manchmal froh, dass man sich hier doch ein bisschen leichter aus dem Weg gehen kann, als auf dem Boot. Es war ein sch├Âner Urlaub, mit anderer Route als geplant. Wir haben Neues entdeckt und Altes wiedererkannt. In diesem Sinne, freuen wir uns auf den n├Ąchsten Urlaub.




10. August 2015

Nyk├Şbing

Nach diesem wirklich tollen Erlebnis in Bandholm machen wir nun einen kurzen Zwischenstop in dem uns, bereits aus vorigen Urlauben, bekannten Nyk├Şbing. Die Fahrt hierher mussten wir leider komplett unter Motor bew├Ąltigen, da teilweise das Fahrwasser zu eng und zu flach war, entweder kein Wind war oder er genau aus der Richtung kam, in die wir wollten.┬á Da wir aber morgen weiter in Richtung Nysted wollen, haben wir uns heute zumindest schon mal in eine gute Ausgangslage gebracht. Leider soll laut neueren Vorhersagen das Wetter morgen doch ein wenig schlechter werden und wir werden es wohl in Kauf nehmen m├╝ssen, im Regen zu fahren. Wir werden nicht zu fr├╝h starten, da im Laufe des Tages auch wieder Besserung eintreten soll. Heute haben wir, wie auch schon die Jahre zuvor, einen kleinen Spaziergang durch Nyk├Şbing gemacht und waren einigerma├čen ├╝berrascht, was sich hier so ver├Ąndert hat. Au├čerdem kamen wir nicht daran vorbei, eine kleine Shoppingtour zu machen …. Dem Schlussverkauf sei gedankt! Das obligatorische Eis an einem sonnigen Tag k├Ânnten wir uns auch nicht verkneifen, wobei wir inzwischen (zumindest die erwachsenen Crewmitglieder) kein Eis mehr sehen k├Ânnen. die d├Ąnischen Portionen sind einfach mehr als ├╝berdimensioniert.




10. August 2015

Bandholm

Hier folgt nun der etwas versp├Ątete Beitrag (dank des nicht vorhandenem WiFi) zu unserem Zwischenstop in Bandholm. Wie schon die Hafenhandb├╝cher voraussagten, war der Hafen in Bandholm, naja sagen wir mal, nicht gerade ein Schmuckst├╝ck. Wir lagen direkt an einer Lagerhalle f├╝r Getreide und dementsprechend war auch relativ viel An- und Ablieferungsverkehr. Zudem war die Einfahrt, bei der (nat├╝rlich) der Wind auffrischte nicht ganz ohne T├╝cken.┬á Wir mussten uns durch sehr enges und flaches Fahrwasser man├Âvrieren. Nun kann man sich schon fragen, warum wir das nun auf uns genommen haben. Denn auch der Ort an sich, f├╝hlte sich an vielen Ecken eher ausgestorben und verlassen an. Was eigentlich nicht ganz zu verstehen ist, denn er hat so einiges zu bieten. Es gibt ein, f├╝r die Ortsgr├Â├če, sehr ├╝berdimensionales und auch schickes Hotel, eine Dampflokomotive und … der Grund, weshalb es uns dorthin zog …. einen riesigen Safaripark, n├Ąmlich den „Knuthenborg Safaripark“. Ein echtes Highlight! Um das ganze Programm zu bew├Ąltigen, haben wir uns ein Auto geliehen. So k├Ânnten wir auch die wirklichen H├Âhepunkte des Parks genie├čen, wie Nash├Ârner, Giraffen, Zebras und die Tiger! Das alles h├Ątten wir sonst nur von sehr weit entfernt oder gar nicht sehen k├Ânnen. Es war schon ein sehr abenteuerliches Gef├╝hl mit dem Auto an den Tigern vorbeizufahren. Wirklich eine Reise wert!!!! Die Kinder waren auch v├Âllig aus dem H├Ąuschen und der riesige Abenteuerspielplatz auf dem Gel├Ąnde w├Ąr das I-T├╝pfelchen…. Insgesamt ein sehr gelungener Tag und Ausflug. Man kann dem Ort und dem Hafen nur w├╝nschen, dass man mehr daraus macht.




5. August 2015

Klintholm – Karrebaeksminde

Wir haben es geschafft! Wir sind aus Klintholm losgekommen. Am Sonnabend sind wir nach Stubbek├Şbing gefahren. Tats├Ąchlich stimmten die Wettervorhersagen und der Wind schlief komplett ein. Das war ein Wetterwechsel. So ganz ohne Wind motorten wir uns also in und durch den Sund. Stubbek├Şbing war eigentlich ein ganz netter Hafen, mal abgesehen von dem gro├čen Silo im Hintergrund. Es gab aber einen kleinen Spielplatz auf dem wir abends gegrillt haben und der Ort war auch ganz h├╝bsch anzusehen. Eine kleine Kirche und ├╝berall, wie eigentlich in ganz D├Ąnemark, bl├╝hten die Stockrosen in allen erdenklichen Farben. Am n├Ąchsten Tag setzten wir unseren Weg fort in den malerischen Ort Karreb├Žksminde. Hier sind die H├Ąfen ziemlich eng und wir passen auch gerade so in unsere Box, aber der Ort l├Ądt zum Bleiben ein. Strand, Fischerboote, kleine Buchten, nette Restaurants…. Und das Beste ist, der Sommer ist wieder zur├╝ckgekehrt!!!! Vorgestern haben wir erstmal unsere Beiboote fit gemacht und haben den halben Tag am Strand verbracht. Au├čerdem sind wir mit dem Dingi zu einer Bucht gefahren, in der man vom Boot aus baden gehen konnte, da das Wasser den Kindern dort nur bis zu den Knien ging. Weil es dort so flach war, hatte das Wasser auch eine angenehme Temperatur, was man von dem Wasser am Strand nicht unbedingt sagen konnte. Gestern folgte ungef├Ąhr das gleiche…. Die Sonne schien aus allen Knopfl├Âchern und was blieb uns da ├╝brig als an den nahegelegenen Sandstrand zu gehen. Heute dann …. Naja, was soll ich sagen? Die Sonne schien und schien und schien… Zun├Ąchst mussten wir allerdings heute vormittag die Crew der Carpe Diem verabschieden, da ihr Urlaub sich leider schon dem Ende zuneigt, m├╝ssen sie bereits den Heimweg antreten. Wir haben uns, mit einem weinenden und einen lachenden Auge, dazu entschieden noch hier zu bleiben, denn wie es scheint, sind wir jetzt angekommen im Hochsommer. Wir legten also, welche ├ťberraschung, einen weiteren Strandtag ein. Beendet haben wir soeben den Tag mit einer leckeren Pizza aus dem nahegelegenen Restaurant und sind nun pappsatt! Urspr├╝nglich wollten wir am Freitag weiterziehen, doch im Moment sieht es so aus, dass der Wind f├╝r uns am Sonnabend ein bisschen g├╝nstiger zu sein scheint. Wir werden es sehen und berichten.




31. Juli 2015

Klintholm

Wir sind immer noch in Klintholm. Laut der Wetterbericht soll der Wind in der Nacht abflauen. Momentan h├Ârt es sich schon einigerma├čen ertr├Ąglich an. Nach einer ganzen Woche Sturm und Starkwind reicht es glaube ich jedem. Alle k├Ânnen wir diese Sturm- und Wellenger├Ąusche nicht mehr h├Âren. Auch die sonst sehr beruhigenden schaukelnden Bewegungen und knatzenden Ger├Ąusche des Bootes im Hafen, waren die letzte Woche teilweise sehr anstrengend. Sie waren eben viel st├Ąrker und lauter als sonst. Oft haben wir den Wind von der Seite gehabt, so dass das Boot eigentlich permanent gegen den Steg gedr├╝ckt wurde und schr├Ąg lag. W├Ąhrend man auf der einen Sitzbank in die Lehne gedr├╝ckt wurde, musste man auf der anderen Seite aufpassen, nicht herunterzurutschen. Morgen jedenfalls, sofern die Wettervorhersagen recht behalten, wollen wir weiter.┬á Ziel ist der Hafen Stubbek├Şbing. Wir wollen jetzt wirklich endlich mal weiter. Der Hafen Klintholm ist ohne Frage sehr sch├Ân und angenehm und die Insel M├Şn auch durchaus sehenswert, aber nun haben wir auch alles gemacht, was wir hier machen konnten und wollen weiter. Eigentlich hatten wir noch Gl├╝ck, denn das Wetter, mal abgesehen vom Sturm, h├Ątte viel schlechter sein k├Ânnen. Wir hatten viele Stunden ohne Regen und auch einige mit Sonne satt…. Das hat es einfacher gemacht, sich anderweitig zu besch├Ąftigen. Der Tag in Stege, an dem eine Art Marktfest stattfand, war sehr sch├Ân und f├╝r die Kinder gab es H├╝pfburgen, Riesenrutschen und Loseziehen. Wobei letzteres doch zu gro├čer Entt├Ąuschung und Tr├Ąnen einzelner kleiner Crewmitglieder f├╝hrte. Ein Riesenlutscher und ein Leuchteflummi lassen sich schlecht durch drei teilen und so mancher h├Ątte hinterher doch lieber eine andere Attraktion gew├Ąhlt. Nun ja, auch das muss gelernt sein. Die letzen beiden Tage verbrachten wir gr├Â├čtenteils im Hafen, mal abgesehen von einigen kleineren Spazierg├Ąngen, Waschtouren oder Eink├Ąufen. Noch kann sich glaube ich keiner so richtig die Wetter├Ąnderung vorstellen. Aber angeblich soll ab morgen wieder das andere Wetterextremen vorherrschen. Soll hei├čen, ab morgen steht uns eine Woche mit Sonne und Flaute bevor. Wenn das stimmt, hei├čt es wohl weniger Segel- sondern viel mehr Motorboot-Urlaub. Naja, wir werden es sehen. Wir sind bereit, weiterzuziehen….




27. Juli 2015

Gedser – Klintholm

Wr sitzen fest in Klintholm. Heute w├Ąre der einzige Tag in dieser Woche gewesen, an dem wir unsere Reise h├Ątten fortsetzen k├Ânnen. Aber auch dieser hat es in sich. Es weht zwar nicht mehr kontinuierlich mit 7 Bft, in B├Âen mit 9 Bft, aber auch die 5 bis 6 Bft sind nicht von schlechten Eltern und laden nicht wirklich zum Segeln ein. Der Hafen leerte sich heute zwar relativ schnell, allerdings kamen auch relativ viele Segelboote wieder zur├╝ck in den Hafen. Das Wetter und die Welle waren f├╝r einige wohl doch zu heftig.┬á Da wir, zumindest momentan, noch nicht den Zeitdruck haben, zur├╝ckfahren zu m├╝ssen, haben wir heute fr├╝h angesichts des Windes und auch des regnerischen Wetters entschieden, hier zu bleiben und noch ein bisschen die Insel M├Şn zu erkunden. Gestern waren wir bei den beeindruckenden Kreidefelsen von M├Şn. In der Bucht war es windgesch├╝tzt und wir k├Ânnten uns ein bisschen von dem permanenten Starkwind erholen. Auf dem Boot f├╝hlte es sich gestern auch schon so an, als ob wir auf offener See w├Ąren und nicht im gesch├╝tzten Hafen. Nach den Kreidefelsen besuchten wir das Geocenter, ein Mitmachmuseum ├╝ber die Dinosaurier und die Kreidezeit. Die Kinder hatten viel Spa├č, insbesondere bei dem 3D-Film ├╝ber die Meeressaurier.┬á Heute werden wir wohl eine kleine Tour in den gr├Â├čten Ort der Insel machen. Dort wird hoffentlich der Wind auch nicht so anstrengend sein. Die Wetterprognosen sehen leider f├╝r diese Woche nicht rosig aus. Im Moment scheinen wir erst wieder am Wochenende weiterzukommen. Ein seltsamer Sommer…. Entweder haben wir es mit Flaute oder mit Sturm zu tun. Mal schauen, ob sich an der Wetterlage noch etwas ├Ąndert…




21. Juli 2015

Rostock – Gedser

Und los geht es…. Alle (insbesondere die Kinder) hatte nun das Fernweh gepackt. Wir hatten die Vorr├Ąte aufgefrischt und das Boot zu Ende geputzt. Zu allem ├ťberfluss hat auch noch die Lichtmaschine den Geist aufgegeben und Heiko musste die alte gegen unsere noch ├Ąltere (Ersatz)Lichtmaschine austauschen.┬á Trotzdem es relativ b├Âig war, entschieden wir mit der Crew der „Carpe Diem“ trotzdem den Versuch zu starten und die Reise zu beginnen. Die „Carpe Diem“ nahm als erstes Tuchf├╝hlung mit der Ostsee auf und meldete m├Ą├čige Welle, guten Wind und sch├Ânes Segelwetter. Also folgten wir ihr, konnten Sie jedoch, als wir die Warnow verlie├čen, nur noch am Horizont ausmachen. Tats├Ąchlich waren die Verh├Ąltnisse super, sch├Ânes Segelwetter, die Stimmung gut. Relativ schnell jedoch schlug das Wetter um und der Wind sowie die Ostseewelle wurde immer heftiger. Beide Jungs ereilte die Seekrankheit und der Rest der Crew hielt sich auch nur noch mehr Recht als schlecht auf den Beinen. Nach einem langen anstrengenden Segeltag erreichten wir den Hafen von Gedser. Wir liegen nun im P├Ąckchen mit der „Carpe Diem“ und genie├čen die Zeit. Gestern waren wir am Strand und genossen einen sonnigen Tag. Am Abend unser Ritual in Gedser: Grillabend …. und das Urlaubsfeeling stellte sich ein.┬á Eigentlich wollten wir heute schon weiter, allerdings wehte heute ein heftiger Wind und wir entschieden uns, nach dem doch recht heftigen Start, erst am Freitag weiter zu fahren. Morgen sollen die Verh├Ąltnisse sehr viel besser sein. Da m├╝ssen wir fast mit Flaute rechnen…. Dann geht es weiter nach Klintholm. Dort werden wir erstmal einige Tage verbringen (m├╝ssen), da sich ein ziemlich heftiger Sturm ank├╝ndigt.




20. Juli 2013

Marstal – Fehmarn – Gehlsdorf

Nun sitzen wir wieder zu Hause auf unserer Terrasse und die Kinder wissen mit so viel Platz noch gar nicht so richtig viel anzufangen und scharwenzeln die ganze Zeit um uns herum. Jetzt genehmigen sie sich erstmal ein Bad im Planschbecken und k├╝hlen sich ab. Hinter uns haben wir 2 lange Segeltage. Donnerstag sind wir nach Fehmarn gesegelt. Ca. 40 Seemeilen lagen an diesem Tag vor uns. Die Bedingungen waren gut, mit m├Ą├čigem Wind aus Nordwest. Wir schoben uns mit durchschnittlich 5 Knoten ├╝ber die Ostsee. Nach 8 Stunden erreichten wir zur Kaffeezeit unser Zwischenziel, den Hafen von Burgtiefe auf Fehmarn. Kaum angekommen frischte der Wind, der kurz vor unserer Ankunft einschlief, wieder auf. Bis zum n├Ąchsten Tag um die Mittagszeit sollte der Wind weiter zunehmen auf 6 Windst├Ąrken mit B├Âen um 7. Nachmittags sollte der Wind wieder etwas nachlassen, so dass wir beschlossen die R├╝ckfahrt nach Rostock nach dem Mittag anzutreten. Am Freitag Mittag f├╝hlte sich der Wind immer noch ziemlich stark an, trotzdem beschlossen wir den Heimweg anzutreten, da am n├Ąchsten Tag quasi Flaute vorhergesagt wurde. Der Wind kam aus idealer Richtung und es ist eindeutig angenehmer bei gutem Wind zu segeln, als bei Flaute die letzten 40 Seemeilen zu motoren, zumal die anstrengende Ostseewelle auch am n├Ąchsten Tag noch bleiben w├╝rde und die Fahrt nur noch unangenehmer w├╝rde. Also wappneten wir uns und machten die Leinen los. Mit Wind von hinten surften wir anfangs mit fast 8 Knoten (unter Mithilfe der Welle) Rostock entgegen. Kurz vor Rostock schlief der Wind langsam immer mehr ein und wir nahmen die Segel runter und motorten die letzten 12 Seemeilen in unseren Heimathafen. Passend zum Anlegeman├Âver frischte der Wind wieder auf und machte uns die Sache ein wenig schwerer. Aber alles in allem verlief alles gut. Am Sonnabend fuhren wir dann mit einem kurzen Zwischenstop beim Erdbeerhof zur├╝ck nach Hause. Fazit: es war ein super Urlaub mit idealen Segelbedingungen. Sonne, Sommer und Wind aus der richtigen Richtung.




16. Juli 2013

Drej├Ş – Marstal

Entspannung!!!! Wir sind angekommen, in einem der sch├Ânsten H├Ąfen in D├Ąnemark, den man wohl mit Kindern anlaufen kann.┬á Es lockt ein riesiger Spielplatz mit allem, was sich ein Kinderherz so w├╝nschen kann und das Beste ist, dass die Erwachsenen dabei sch├Ân entspannt Grillen k├Ânnen. Das taten wir dann heute auch und sind jetzt alle pappe satt. Der Wind hat heute auch nachgelassen, so dass ein Aufenthalt an der frischen Luft nicht ganz so anstrengend war, wie die letzten Tage. Immer noch k├Ânnen wir Sonne satt genie├čen und das machen wir auch. So ein sch├Ânes Wetter h├Ątten wir uns nicht zu tr├Ąumen gewagt. Das kann die letzten Tage gerne auch so weiter gehen. Wir versuchen mit allen Mitteln, den Wetterfrosch zu bestechen und scheinen bisher Erfolg gehabt zu haben.┬á Der gestrige noch recht frische Wind von hinten bescherte uns eine Fahrt hierher, unter gesetztem Gro├č, mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 5,5 Knoten. Bei dem Tempo hatte ich ganz sch├Ân zu tun, die Position auf den Seekarten im Blick zu behalten. Aber ich behielt den ├ťberblick und navigierte uns sicher, auch durch dieses enge Fahrwasser. Morgen werden wir noch einen weiteren Tag hier genie├čen und ein bisschen Strandurlaub machen, bevor wir dann am Donnerstag nach Fehmarn aufbrechen m├╝ssen. Langsam naht das Ende des Urlaubs, doch wir hoffen noch auf ein paar weitere super Tage!!!!




14. Juli 2013

Svendborg – Drej├Ş

Gestern fr├╝h, zumindest so fr├╝h es eben geht mit der Rasselbande als Crew, verlie├čen wir den Hafen von Svendborg, um im Hafen von Drej├Ş einzulaufen. Da dieser gerade mal Platz f├╝r 40 Boote bietet, wollten wir nicht zu sp├Ąt ankommen. Wir absolvierten die ca. 10 Seemeilen, aufgrund der geringen Tiefen hier in der d├Ąnischen S├╝dsee, komplett unter Motor und waren dementsprechend 2 Stunden sp├Ąter schon da. So sicher, wie wir uns vorher waren, dass es um diese Zeit sicher schon noch ein Pl├Ątzchen f├╝r uns geben w├╝rde, so unsicherer wurden wir uns kurz vor der Hafeneinfahrt beim Blick durchs Fernglas. Es waren einfach schon zu viele Masten zu sehen und wir waren schon drauf und dran, weiter nach Marstal zu fahren. Es ist hier zur Ferienzeit fast so, wie man es vom Pauschalurlaub her h├Ârt – wer nicht rechtzeitig sein Handtuch auf den Liegestuhl legt, bekommt keinen Platz mehr am Pool. In letzter Minute entschieden wir uns jedoch, am Au├čenkai festzumachen, auch auf die Gefahr hin, dass uns die Welle von der daneben einfahrenden F├Ąhre wohl zwischenzeitlich ganz sch├Ân durchsch├╝tteln wird. Aber die Chance, in Marstal nach weiteren 2 Stunden Fahrt einen passenden Platz zu bekommen, sank. Au├čerdem wollten wir, wenn es Wind, Wetter und Zeitplan zulassen, auch mal die Route vom letzten Jahr, wenn auch nur geringf├╝gig, ver├Ąndern. So sind wir nun hier und der Wind pfeift, wie vorhergesagt, mit 5-6 Windst├Ąrken durch die Wanten. Gestern haben wir im urigen Inselcaf├ę/ – Museum ein leckeres d├Ąnisches Eis verdr├╝ckt. Im inneren des Ortes war der Wind auch sehr viel ertr├Ąglicher. Man glaubt gar nicht, wie anstrengend es sein kann, die ganze Zeit den Wind um die Ohren geblasen zu bekommen. Dementsprechend kaputt waren wir alle am Abend, so dass selbst die „alten“ Seehasen ziemlich fr├╝h die Koje aufsuchten. Heute vormittag haben wir am Strand unseren Drachen steigen und Playmobil-Boote gegen die Welle anschwimmen lassen. Morgen wollen wir dann nach Marstal weiterfahren. Mal sehen, was der Wind morgen so vor hat. Laut Wetterbericht soll er jedoch abnehmen.




12. Juli 2013

Agers├Ş – Svendborg

Der gestrige Tag stand ganz im Zeichen des Segelns. Kurz nach 11 Uhr verlie├čen wir den Hafen von Agers├Ş. Wir alle waren gewappnet f├╝r einen langen Segeltag. Wir stellten uns seelisch und moralisch darauf ein ein, dass zwar der Wind ein wenig nachgelassen hat, aber uns die Welle wohl noch ordentlich durchsch├╝tteln w├╝rde.┬á So kam es denn auch. Die Welle war ziemlich heftig im Sund zwischen Om├Ş und Agers├Ş, so dass selbst Mara, die bisher in diesem Urlaub sehr seetauglich war, flau im Magen wurde und nur noch in der Koje lag. Zum Gl├╝ck hatte die Schaukelei ein Ende, als wir den Sund verlie├čen und die Segel setzten. Nun mussten wir nicht mehr mit Gewalt gegen Wind und Welle ank├Ąmpfen und konnten den Wind f├╝r uns nutzen. Immer noch fegte er mit 5 Bft., in B├Âen 6, ├╝ber die Ostsee, aber wir kamen gut voran. Es lagen auch noch etliche Seemeilen vor uns und daher waren froh ├╝ber unsere Reisegeschwindigkeit von durchschnittlich 5 Knoten. Die Sonne schien mal wieder aus allen Knopfl├Âchern. So ein Gl├╝ck muss man auch mal haben!!! Nach gut 8 Stunden auf See, erreichten wir gegen 19 Uhr die Ankerbucht vor Svendborg und reihten uns zwischen die zahlreichen Boote ein, denn wir hatten nicht die Illusion, dass im Hafen von Svendborg um diese Zeit noch ein Pl├Ątzchen f├╝r uns frei gewesen w├Ąre. Aber das war keinesfalls zum Schaden von uns, denn die Bucht war so sch├Ân gelegen, inmitten von einem Naturschutzgebiet, dass wir gerne noch l├Ąnger geblieben w├Ąren, wenn wir nicht in Svendborg unsere Vorr├Ąte auffrischen h├Ątten m├╝ssen. Der Wind hat am Abend komplett nachgelassen und das einzige was man bei Sonnenuntergang noch h├Âren konnte, waren die zahlreichen V├Âgel auf der vorgelagerten Mini-Insel, die dort br├╝teten. Herrlich!!! Heute fr├╝h machten wir uns auf kurze Fahrt zum Hafen von Svendborg. Wir wollten den richtigen Zeitpunkt abpassen, wenn viele den Hafen verlassen, um zum n├Ąchsten Hafen zu fahren und noch nicht so viele wieder reinfahren. Gar nicht so einfach, wie wir heute fr├╝h feststellen mussten, denn selbst heute vormittag war der Hafen schon fast komplett voll und wir mussten uns an den Nordkai legen. Sp├Ąter h├Ątten wir gar keine Chance gehabt. Morgen soll es dann weiter gehen zur Insel Drej├Ş … Wir hoffen auf weiterhin sonniges Wetter. Die Aussichten diesbez├╝glich sehen sehr vielversprechend aus.




11. Juli 2013

Fem├Ş – Vejr├Ş – Agers├Ş

Es ist kurz nach 9 Uhr und wir machen uns bereit um den Hafen von Agers├Ş zu verlassen und nach Svendborg zu segeln. Wir verbrachten gestern ungewollt einen Tag l├Ąnger hier auf der Insel, da es gestern mit 5 bis 6 Bft. durch den Agers├Ş-Sund pfiff. Wir machten zum gro├čen Vergn├╝gen der Kinder eine F├Ąhrfahrt r├╝ber auf die andere Insel und haben uns durch die Stra├čen Sk├Žlsk├Şr pusten lassen. Die Fahrt hierher von der Ankerbucht vor Vejr├Ş war sonnig, jedoch mussten wir leider alles unter Motor fahren, da der Wind genau aus der Richtung kam, in die wir wollten. Sonst h├Ątten wir uns stundenlang ├╝bers Meer kreuzen m├╝ssen. Im idylischen Fischerhafen von Agers├Ş angekommen, merkten wir, dass die Entscheidung m├Âglichst schnell hierher zu kommen gar nicht schlecht war, da der Hafen schon ziemlich voll war.┬á Zum Gl├╝ck gab es noch eine passende L├╝cke f├╝r uns an der Kaimauer, in die wir uns reinman├Âvriert haben. Wenig sp├Ąter traf auch die Carpe Diem ein und legte sich als P├Ąckchen an uns. Die letzten Tage spazierten wir also durch Agers├Ş, suchten Steine am Strand und lie├čen es einfach mal langsamer angehen. Jetzt liegt ein ziemlich l├Ąnger Schlag vor uns, da wir beschlossen haben, aufgrund des l├Ąngeren Aufenthaltes hier, direkt nach Svendborg zu segeln und den Zwischenstop in Lundeborg ausfallen zu lassen. So haben wir noch ein bisschen mehr Zeit, in der d├Ąnischen S├╝dsee zu segeln. Abschlie├čend sollen an dieser Stelle noch 2 weitere Highlights erw├Ąhnt werden: Jona zieht sich jetzt in den Stand und der dritte Zahn blitzt durch!




6. Juli 2013

Nyk├Şbing -Fem├Ş

Sonne, Sonne, Sonne!!!! Der Sommer scheint nun endg├╝ltig Einzug gehalten zu haben. Wenn die Sonne weiter so scheint und die Temperaturen ansteigen, wird es vielleicht doch noch was, mit dem Bad in der Ostsee. Mal sehen, denn im Moment sind alle ein bisschen verschnupft. Gestern sind wir also von Nyk├Şbing Richtung Fem├Ş aufgebrochen. Es war (mal wieder) ein super Segeltag. Sonne und Wind in der besten Kombination. So kreuzten wir die Ostsee Richtung Fem├Ş im Schnitt mit 5 Knoten. Gegen 16 Uhr erreichten wir den Hafen. Nun sitzen wir in der morgend- lichen Sonne und genie├čen unser ausgedehntes Fr├╝hst├╝ck. Nachher geht es auf Radtour. Die Kinder k├Ânnen es kaum abwarten.





4. Juli 2013

Gedser nach Nyk├Şbing

Heute setzten wir unseren Weg fort und liegen nun am Au├čenkai in Nyk├Şbing, die Carpe Diem unmittelbar hinter uns. Wie auch schon im letzten Jahr wird dies nur ein Zwischenhafen auf dem Weg nach Fem├Ş sein, wo wir diesmal versuchen werden in den Hafen einzulaufen. Deshalb hei├čt es morgen fr├╝h nicht lange tr├Âdeln, sondern so schnell wie m├Âglich in See stechen. Den Zwischenstop nutzten wir um Vorr├Ąte aufzufrischen und ein riesen Eis in der nachmitt├Ąglichen Sonne zu essen. Inzwischen ist die Sonne mit einem ziemlich spektakul├Ąren Sonnenunter- gang hinterm Horizont ver- schwunden. Hinter uns liegt ein kurzer, aber guter Segel- tag. Nach 12 Uhr mittags verlie├čen wir heute den Hafen in Gedser. Das Ablegeman├Âver war gut, aber es gestaltete sich dank des Windes und der Eigenart der Yuendumu ein wenig schwierig. Wie immer will sie nicht so recht ├╝ber die steuerbord Seite r├╝ckw├Ąrts setzen. So mussten wir uns mit langen Tampen und unter Mithilfe des frischen Windes aus der Box hieven. Aber alles in allem hat alles gut geklappt und wir konnten kurz nach Auslaufen aus dem Hafen das Gro├čsegel setzen und auch diese Minimal Besegelung bescherte uns in der Spitze gute 6 Knoten. Der Motor spuckt immer noch literweise Salzwasser in die Bilge. Scheinbar ist der K├╝hlwasserkreislauf kaputt. Ein weiterer Grund den Motor nicht ├╝ber Geb├╝hr zu belasten. Also behielten wir so lange es ging die Segel oben und den Motor aus. Und das ging relativ lange gut. Bis das enge Fahrwasser es einfach nicht mehr zulie├č. Nun geht der Tag langsam zur Neige und wir freuen uns schon auf das angesagte sch├Âne Wetter. Ein Hoch auf den Wetterfrosch!!!!




3. Juli 2013

Gedser

Wir sind gestern also Richtung Gedser aufgebrochen, mit einem kleinen Tankstop in Warnem├╝nde. Es war ein super Segeltag.┬á Viel Sonne, einigerma├čen guter Wind und entspannte Kinder, da es nun endlich losging. Die gute Laune wurde ein wenig getr├╝bt, weil der Motor Wasser in die Bilge spuckte. W├Ąhrend Heiko also ( mal wieder) kopf├╝ber im Motor- raum hing, steuerte ich das Boot nordw├Ąrts…. Irgendwann schlief der Wind allerdings komplett ein und wir fuhren die letzten 10 Seemeilen, mit ein wenig Bauchschmerzen, unter Motor. Gegen 19 Uhr liefen wir in Gedser ein und es gab ein freudiges Wiedersehen mit Lilli und Luna. Wir beendeten den Tag mit einem Grillabend. Wir werden jetzt erstmal hier ein wenig ausspannen. Mal sehen, wann wir die Fahrt fortsetzen.




1. Juli 2013

Alles ist vorbereitet….

Nun kann es morgen endlich losgehen! Die Kinder sind wohl diejenigen, die sich dar├╝ber am meisten freuen werden. Die letzten zwei Tage waren gepr├Ągt von Regen, Sturm, Putzen, Schrauben, H├Ąmmern….. Daf├╝r ernteten Heiko und ich wenig Verst├Ąndnis von Mara und Finn, die alle 5 Minuten fragten, wann wir denn nun endlich losfahren. Auch Jona war alles andere als gl├╝cklich, das Mama und Papa st├Ąndig nur mit dem Boot besch├Ąftigt waren. Dabei war, als wir am Sonnabend das erste Mal das Boot betraten, an Losfahren noch nicht im Entferntesten zu denken. Und nun gl├Ąnzt die Yuendumu in neuem Glanz. Mit neuen B├╝cherregalen, neuen Gard- inen und Sitzbez├╝gen, Garde- robenstange, Utensilos f├╝r die Kinder und von oben bis unten vom Baustaub befreit. Eine Ver├Ąnderung, die h├Âchste Anerkennung und Lob verdient, wenn ich das mal so selbstlobend sagen darf. Aber verst├Ąndlicherweise ist den Kindern in den letzten zwei Tagen ein bisschen die Decke auf den Kopf gefallen. Sie dankten uns das mit ├╝berdrehtem Verhalten. Von zickig ├╝ber quengelig bis hin zur kleinen Meuterei war alles vertreten. Nun hat das Warten zum Gl├╝ck ein Ende und auch Lilli von der Carpe Diem muss nun auch nicht mehr jeden Tag an der Mole von Warnem├╝nde stehen und auf uns warten. Morgen fr├╝h werden wir zun├Ąchst im Heimathafen der Carpe Diem unseren Tank auff├╝llen und dann als Flotte weiter nach Gedser segeln. Wir alle freuen uns schon! Eigentlich schwer zu sagen, wer sich wohl am meisten dar├╝ber freut-die Kinder oder doch die gestressten, kindergeschrei-geplagten Eltern…. ­čśë




16. Juni 2013

Backskiste

Das ganze Wochenende habe ich mal wieder gebastelt, um alles fertig f├╝r den Urlaub zu machen. Der Motor wurde endlich zum Leben erweckt, lief gleich 1A, und nun endlich wurde die Backskiste in Angriff genommen. Dort habe ich jetzt auf zwei Ebenen Gitterk├Ąsten zum Verschieben als Regal eingebaut, wie man auf dem Foto sehen kann. So wird alles gut durchl├╝ftet und man kommt ├╝berall gut ran, bis in die tiefsten Stellen, welche man nat├╝rlich nach wie vor nur kopfs├╝ber erreicht.








18. Mai 2013

Pfingsten

So langsam starten die Vorbereitungen zum Urlaub. Wir waren mal wieder mit der gesamten Familie beim Boot. Aus Warnem├╝nde sind die Kosogs mit der Carpe Diem nach Gehlsdorf gekommen. Die Kinder hatten richtig Spa├č beim Spielen auf beiden Booten. Und ich konnte ein wenig dass Boot aufr├Ąumen. Die Betten in der Hundekoje gegen den Motor abdichen und die neue Schalld├Ąmmung anbringen. Des Weiteren wurden neue Festmacher spendiert und der Lazy Jack wurde noch um ein Loop erweitert, damit das letzte Ende des Segels auch noch auf dem Baum bleibt. Mal sehen wie es sich in der Praxis so bewehrt.




9. Mai 2013

Vater- und Muttertag

Das Auto mal wieder randvoll gepackt, ging es am Vatertag nach Gehlsdorf. Der Tiefenmesser stand mal wieder auf dem Plan. Er will und will keine richtige Tiefe anzeigen und springt immer nur hin und her. Insbesondere bei geringen Tiefen und wenn andere Verbraucher zugeschaltet werden. Mehr oder weniger habe ich den ganzen Tag damit zugebracht um herauszufinden wo das Problem liegt. Leider, leider immer noch erfolglos. Es ist zum Verzweifeln…… Ansonsten habe ich das ganze Deck mal auf vordermann gebracht. Nun strahlt es wieder in voller Farbe. AUch gibt es jetzt am Mast ein sch├Ânes Antirutschfeld, damit bei schwerer See die Arbeit am Mast ein wenig sicherer wird.




24. Februar 2013

Alles in Ordnung

So, nun waren wir wieder mal am Boot, um zu sehen, ob noch alles in Ordnung ist. Im letztem Jahr hatte ich die Yuendumu noch mal umfahren m├╝ssen. Jetzt steht sie auf der zweiten Steganlage ganz vorne in einer gro├čen Box. Wir waren mit der ganzen Familie da, auch wenn es sehr kalt und windig war und die Kinder ein wenig gefroren haben. Wir haben noch mal alle Leinen gepr├╝ft und noch eine Spring gezogen. Nun sollte sie bis zum Saisonstart gut festgemacht sein.




1. Januar 2013

Frohes neues Jahr 2013!

Die Yuendumu Crew w├╝nscht allen ein frohes neues Jahr 2013 !




9. August 2012

Mit 8 Knoten nach Fehmarn

Da hatten wir sie wieder, die altbekannte Ostsee. Mit Wellenbergen an die 2 Meter und immer aus der Richtung, aus der es besonders unangenehm zu sein scheint. Zum Gl├╝ck kam zumindest der Wind aus der richtigen Richtung und wir konnten mit 2 Reffs im Gro├č mit bis zu 8,4 Knoten Spitzengeschwindigkeit auf Fehmarn zud├╝sen. Bis auf einen kleinen Regenschauer schien zum Gl├╝ck auch die Sonne und das Boot wurde nur nass, wenn sich die Wellen ├╝ber die Yuendumu brachen.
Unsere j├╝ngsten Crewmitglieder, Madita und Finn, erwischte es denn auch und sie bef├Ârderten das k├╝rzlich zugenommene Mahl, dank der Wellen, wieder nach drau├čen. Alle anderen k├Ąmpften zwar mit flauem Magen, blieben jedoch von Schlimmerem verschont. 6 Stunden Achterbahnfahren ist auch nicht so leicht zu verkraften und so waren alle einigerma├čen froh, den Hafen Orth auf Fehmarn gegen 16:00 Uhr erreicht zu haben.
Kaum festgemacht, frischte der Wind noch einmal auf. Wir sind quasi genau zur richtigen Zeit im Hafen eingelaufen. Unterwegs erhielten wir von der „Carpe Diem“ Nachricht, dass sie in Bagenkop eingelaufen sind und sie wohl unsere kleine Flotte zu einem sp├Ąteren Zeitpunkt wieder vervollst├Ąndigen wird.
Nun genie├čen wir erstmal einen Tag Ruhe auf Fehmarn und hoffen f├╝r den R├╝ckweg nach Rostock moderatere Bedingungen. Im Moment verspricht der Wetterbericht dies zumindest….




7. August 2012

Entspannung in Marstal

Schon seit einigen Tagen verbringen wir nun unsere Zeit entspannt in Marstal, einem netten kleinen Ort in der d├Ąnischen S├╝dsee. Wir grillen, w├Ąhrend die Kinder auf dem tollen Spielplatz im Hafen ausgelassen toben k├Ânnen, schlendern durch die verschlafenen Gassen im Ort und essen leckere Br├Âtchen vom Inselb├Ącker.
Eine Fahrradtour haben wir unternommen, sind mit dem Bus nach Aer├Şsk├Şbing gefahren und genie├čen einfach mal ein bisschen Ruhe. Heute wollten wir eigentlich den R├╝ckweg nach Fehmarn starten, jedoch pfeift der Wind schon im Hafen derart in den Wanten, dass wir beschlossen haben, den heutigen Tag noch in Marstal zu verbringen und morgen nach Fehmarn zu segeln, wenn sich die Wetterlage hoffentlich ein bisschen entspannt hat.




2. August 2012

Svendborg

Nach einem Tag in Lundeborg mit der „Carpe Diem“ als P├Ąckchen, sch├Ânem Sandstrand und kleiner Fahrradtour mit den Kindern verschlug es uns gestern nach Svendborg. Nach all den beschaulichen kleinen bis mittelgro├čen Fischerd├Ârfern, bot Svendborg einen krassen Kontrast. Wir segelten mit durchschnittlich 4 Knoten dem Svendborg-Sund entgegen, bis wir gezwungen waren, den Motor, aufgrund des engen Fahrwassers, dazuzunehmen.
Schlie├člich kamen wir ca.eine Stunde sp├Ąter als die „Carpe Diem“ im Hafen von Svendborg an. Sie hielt uns ein Pl├Ątzchen an der Kaimauer direkt an der Hauptstra├če frei, denn der Hafen war voll, voll, voll….
Nun schlendern wir durch die Innenstadt, h├Âren Musik an jeder Ecke, dank des momentan stattfindenden Jazz-Festivals und essen Pizza beim Italiener um die Ecke. Es ist anders, es ist turbulent und es ist laut…. Ein interessanter Kontrast zum bisherigen Urlaub, dem wir morgen wieder entfliehen wollen, um wieder die ruhigen d├Ąnischen Inseln zu genie├čen.
Morgiges Ziel wird Marstal auf der Insel Aero sein….




31. Juli 2012

Zwischenstop in Lundeborg

Wir entschlossen uns gestern, die Weiterfahrt nach Lundeborg anzutreten…. Die Wetterbedingungen versprachen f├╝r den gestrigen Tag bis zur Mittagsstunde sch├Ânes Segelwetter. Dann sollte ein Gewitter aufziehen. Trotz dieser Aussichten legten wir in Agers├Ş ab, da die Aussichten f├╝r die n├Ąchsten Tage eher schlechter aussahen.
Tats├Ąchlich kamen wir mit gerefften Segeln an die 6 Knoten und damit gut voran. Wie vorhergesagt, zog gegen Mittag das Gewitter auf, der Himmel wurde schwarz wie in der Nacht und Heiko und Simon konnten eine Windhose vorbeiziehen sehen. Am Ende ging dann alles schneller vor├╝ber, als bef├╝rchtet und wir trafen gegen halb 2 Uhr nachmittags im Hafen von Lundeborg ein und legten uns an die Kaimauer.




28. Juli 2012

Flucht vom Ankerplatz

Nach zwei wundersch├Ânen Sommertagen in der Ankerbucht vor Fem├Ş verdunkelten sich die Wolken am Horizont und der Wind frischte ein wenig auf. Heiko und Sebastian von der „Carpe Diem“ checkten das Wetter und schnell wurde klar, wir m├╝ssen die Ankerbucht den n├Ąchsten Tag verlassen, da ein Unwetter aufziehen sollte. In der Nacht sollte das Wetter noch stabil bleiben, so dass wir uns f├╝r die Weiterfahrt am n├Ąchsten Tag r├╝steten.
Gegen 1:00 Uhr wurden wir dann von einem Gewitter und Windst├Ąrken weit ├╝ber den angesagten 3 bis 4 Beaufort ├╝berrascht. Ein besorgter Blick nach drau├čen verriet, die Yuendumu hat ihre Position ver├Ąndert und wir sitzen auf Grund. Nun wurde es hektisch, der Anker musste gelichtet werden und wir mussten die Yuendumu irgendwie frei fahren. Mit quasi quietschenden Reifen verlie├čen wir so schnell es ging die Bucht und navigierten uns in sichere Tiefen. Endlich in entspannterem Fahrwasser angelangt, hie├č es, wetterfest anziehen und die Nacht durchfahren. Der Wind schob uns unserem Ziel schneller n├Ąher als uns eigentlich lieb war und wir versuchten die Fahrt so gut es ging zu drosseln, da wir nicht in der Nacht in den Hafen einlaufen wollten. Trotz aller Bem├╝hungen mussten wir vor der Einfahrt in den Agers├Ş-Sund noch eine Runde in einem sehr unangenehmen Kurs drehen.
Kurz vor halb 5 d├Ąmmerte es und wir traten den Weg in den Hafen von Agers├Ş an. Kurz vor der Einfahrt wurden wir noch f├╝r die harte Nacht mit einem Blick auf zwei Schweinswale belohnt. Wir legten uns an die Kaimauer im Hafen von Agers├Ş, ersch├Âpft aber gl├╝cklich, dass alles doch noch so gut verlaufen ist…
Die Kinder schliefen noch und wir legten uns f├╝r die restlichen 2 Stunden auch noch aufs Ohr. Nach dem Aufwachen erfuhren wir dann auch, dass es die „Carpe Diem“ in der gleichen Nacht auch aus der Bucht gertrieben hat und sie eine Stunde vor uns den Hafen von Agers├Ş erreicht hat… Nun brauchen wir erstmal alle eine kurze Verschnaufpause…..




26. Juli 2012

Weiterfahrt nach Fem├Ş

Nach beinahe missgl├╝cktem Ablegeman├Âver, bei dem wir 2 Tampen im Hafen von Nyk├Şbing zur├╝cklassen mussten, verlie├čen wir dann bei sch├Ânstem Wetter den Guldborgsund und setzten nach Passieren der letzten interessanten Gefahrentonne die Segel. Es sollte ein sch├Âner Segeltag werden….
Mit der „Carpe Diem“ als Vorhut, wussten wir schon vor dem Eintreffen im Hafen von Fem├Ş, dass dieser voll ist. Wir entschieden uns kurzer Hand daf├╝r unseren Anker zu werfen. Bei idealem Wetter, bekam man fast ein wenig S├╝dsee-Feeling…. Grillen am Strand, baden im glasklarem Wasser, buddeln im Sand, ein Sonnenuntergang in den sch├Ânsten Farben….
Nun kam auch unser Beiboot „Warumpi“ zum Einsatz, wenn auch unter erschwerten Bedingungen. Bei unserem ersten Anlegeman├Âver in Gedser erwischte es in der zu engen Box leider auch unseren Au├čenbordmotor, der seitdem nur noch ├╝ber 2 Schraubenbl├Ątter an der Schiffsschraube verf├╝gte. So ruderten wir also zun├Ąchst von der Yuendumu zum Strand. Mit 3 Erwachsenen und 2 Kindern schlingerten wir irgendwie zum Ufer. Vom Ufer aus, war es mit Sicherheit ein Spektakel….
Diesen unhaltbaren Zustand ├Ąnderte Heiko am n├Ąchsten Tage und brachte den Moter dann doch zum Laufen und auch mit nur 2 Bl├Ąttern erf├╝llte er seine Arbeit mit Bravour.




25. Juli 2012

Nyk├Şbing

Durch unsere j├╝ngsten Crew-Mitglieder ergab sich im Hafen von Gedser eine Spielplatzfreundschaft mit den anderen jungen Crewmitglied der „Carpe Diem“, welche uns von da an auf unserem Weg durch die d├Ąnischen H├Ąfen treu begleitet und beratend zur Seite steht. So folgte uns die „Carpe Diem“ denn auch auf der Weiterfahrt nach Nyk├Şbing. Diese Fahrt war recht unspektakul├Ąr-man k├Ânnte sagen, ein guter Anfang f├╝r ein neues Crewmitglied. Zu Beginn konnten wir noch einige Stunden segeln, aber schon bald zwang uns der enge Guldborgsund zum motoren. Da der Hafen in Nyk├Şbing keinen Platz mehr f├╝r uns hatte, mussten wir an der Au├čenmole festmachen. Sp├Ąter gab es dann ein Wiedsehen mit Mikas Familie bei Softeisessen in der Innenstadt. Wer h├Ątte jedoch ahnen k├Ânnen, dass selbst ein kleines d├Ąnisches Softeis zwar extrem lecker, jedoch auch extrem gro├č ist.
Und so ging es dann auch mit extrem vollem Bauch zur├╝ck zur Yuendumu…..




24. Juli 2012

Besuch in der Marina

Am n├Ąchsten Nachmittag haben uns dann Kai und Inka mit Kindern besucht, die nicht weit von Gedser einen Campingurlaub verbringen. Es wurde ein lustiger Grillabend. Mika, der ├Ąlteste Sohn, hat dabei beschlossen, am n├Ąchsten Tag bei uns nach Nyk├Şbing mitzufahren.
So erweitert sich also unsere Crew f├╝r die morgige ├ťberfahrt nach Nyk├Şbing um ein Mitglied.




23. Juli 2012

Gedser

Am Mittag, auch wenn ein wenig sp├Ąt, sind wir dann so 11:30 Uhr losgekommen. Das Wetter war super. Strahlender Sonnenschein um 3-4 Bft. So einen guten Start hatten wir bis jetzt noch nie auf der Ostsee. Die Kinder hatten ihre Schwimmwesten an und konnten sich die ganze Fahrt ├╝ber an Bord bewegen, da es auch so gut wie keine Welle gab. Ausgenommen nat├╝rlich die Bukwellen der Scanline-F├Ąhren die unter anderem auch nach Gedser unterwegs waren. Mit voll gesetzten Segeln ging es mit einem 350er Kurs mit voller Kraft voraus. Unsere Anfangsgeschwindigkeit lag so bei guten 6 Knoten. Zwischendurch flaute der Wind auf 2 Knoten ab, was uns dann nat├╝rlich auch bis zu 3 Knoten kostete. Nichts desto trotz ging die ganze Fahrt z├╝gig voran. Gute 6 Std. sp├Ąter trafen wir dann in Gedser ein. Leider haben wir dank eines schlechten Tipps erst eine zu kleine Box angesteuert und hatten so unsere liebe M├╝h da wieder raus zu kommen. Also noch einmal aus dem Hafen heraus und auf zum zweiten Versuch.
Nachdem die Yuendumu schlie├člich sicher im Hafen von Gedser lag, haben wir die Kinder auf schnellstem Wege zum Hafen-Spielplatz gebracht. Dort konnten sie sich dann endlich wieder ausgelassen toben.




20. Juli 2012

Der Urlaub geht los

Nach dem wir heute und gestern damit verbracht haben das Boot wieder auf Vordermann zubringen, wird es morgen fr├╝h endlich los gehen. Das Wetter verspricht einen sch├Ânen, sonnigen Segeltag… Die Kinder sind schon ganz aufgeregt und k├Ânnen es kaum erwarten… Naja schauen ihr mal wie es wird.




13. Mai 2012

├ťberfahrt

Am Nachmittag ging es dann los. Alle Vorbereitungen f├╝r die ├ťberfahrt waren getroffen und Leinen los. Es ging ein St├╝ck die Fahrrinne hoch in Richtung Meer und dann r├╝ber auf die andere Seite der Warnow in die S.A.B. Marina. Wir konnten l├Ąngsseits an der Hafenmole fest machen. Jetzt musste Warumpi klargemacht und der Au├čenboarder angeschmissen werden. Immerhin hatten wir diesen schon seit ca. 2 Jahren nicht mehr benutzt. Aber nach einer kleinen Z├╝ndkerzenreinigung lief er wieder wie geschmiert. Und ab ging es mit dem Dingi wieder zur├╝ck nach Gehlsdorf zum Auto f├╝r die R├╝ckfahrt.




18. Dezember 2011

Gehlsdorf

Man war das kalt an diesem Wochenende. Der Wind fegte nur so ├╝ber die Schwimmsteganlage und die Wellen ├╝bersp├╝hlten die einzelnen Abschnitte. Zu allem ├ťberfluss mussten wir dann auch noch feststellen, dass unser Tank alle war und wir somit am Freitag Abend den Ofen nicht mehr anschmei├čen konnten. Bei 5┬░C legten wir uns lieber gleich schlafen. Am n├Ąchsten Morgen wurde erst einmal getankt und aufgeheizt. Aber nicht desto trotz sind wir an diesem Wochenende ein gutes St├╝ck weitergekommen. Wir haben mal wieder flei├čig am Innenausbau weiter gearbeitet. Die Hundekoje ist nun verkleidet und das Einstiegsloch sch├Ân mit Leisten eingerahmt. Der Vorderkojenausbau ist auch nahezu abgeschlossen. Die Schr├Ąnke und die W├Ąnde k├Ânnen nun endlich abschlie├čend gestrichen werden.




29. Oktober 2011

Gehlsdorf

Mal wieder beim Boot, um es Winterfest zu machen. Ein wenig Innenausbau und voralledingen habe ich das neue Sonnensegel angepasst. Noch ein paar Reissverschl├╝sse und ├ľsen und dann sollte es fertig sein.